Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Dienstag und Mittwochfrüh

Gruppe H: Saudi-Arabien - Uruguay (Dienstag, 0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV). Den ganzen Bericht lesen Sie hier auf news.de.

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Der Spielball für die Fußball-WM 2026 ("adidas Trionda"). (Foto) Suche
Der Spielball für die Fußball-WM 2026 ("adidas Trionda"). Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Gruppe H: Saudi-Arabien - Uruguay (Dienstag, 0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

Miami (USA)

Saudi-Arabien: Das Team des neuen Trainers Georgios Donis ist zum dritten Mal in Folge bei einer Endrunde dabei - und bestenfalls geht es aus saudischer Sicht wieder so los wie 2022. In Katar überraschte Saudi-Arabien zum Auftakt gegen den späteren Weltmeister Argentinien mit einem 2:1. In der WM-Vorbereitung gab es vor wenigen Tagen ein 0:0 gegen Senegal.

Uruguay: Zweimal wurden die "Urus" schon Weltmeister - aber das ist lange her (1930 und 1950). Große Stars wie Luis Suarez und Diego Forlan fehlen diesmal im WM-Aufgebot, auch wenn der Kader mit Fede Valverde (Real Madrid) oder dem ehemaligen Liverpool-Stürmer Darwin Nunez (Al-Hilal) immer noch prominent besetzt ist. Starcoach Marcelo Bielsa (70) trainierte bereits Argentinien (2002) und Chile (2010) bei einer WM.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Saudi-Arabien: 21 Al-Owais–12 Abdulhamid,5 Al-Tambakti,4 Al-Amri,24 Al-Harbi– 26 Al-Shamat - 15 Al-Khaibari, 6 N. Al-Dawsari - 10 S. Al-Dawsari, 9 Al-Buraikan, 7 Al-Juwayr

Uruguay: 23 Muslera - 13 Varela, 3 Cáceres, 16 Olivera, 17 Viña - 5 Ugarte, 6 Bentancur, 8 Valvede - 20 M. Araújo, 9 Núñez, 21 Viñas

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Mexiko)

Gruppe G: Iran - Neuseeland (Dienstag, 3.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

Inglewood (USA)

Iran: Seit Ende Februar befindet sich das Land in einem militärischen Konflikt mit Gastgeber USA. Der Iran hat sein Teamquartier deshalb nach Mexiko verlegt und soll nur am Spieltag ein- und wieder ausreisen. Brisant: Wenn der Iran Platz zwei in seiner Gruppe G belegt, ist im Sechzehntelfinale ein sportliches Duell mit den USA gut möglich.

Neuseeland: Zum dritten Mal nach 1982 und 2010 sind die Neuseeländer für eine WM qualifiziert. Das Team um Premier-League-Profi Chris Wood ist einer der großen Außenseiter des Turniers. Weil Australien inzwischen in der asiatischen WM-Qualifikation antritt, war der Weg nach Amerika für die Neuseeländer frei. In der Vorbereitung gab es aber ein 0:4 gegen Haiti.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Iran: 1 Beiranvand - 17 Yousefi, 19 Nemati, 4 Khalizadeh, 17 Yousefi - 8 Mohebi, 14 Ghoddos, 6 Ezatolahi - 10 Ghayedi, 9 Taremi, 18 Hosseinzadeh

Neuseeland: 1 Crocombe - 2 Payne, 5 Boxall, 16 Surman, 13 Cacace - 8 Stamenic, 6 Bell - 7 Garbett, 10 Singh, 11 Just - 9 Wood

Schiedsrichter: Cesar Ramos (Mexiko)

Gruppe I: Frankreich - Senegal (Dienstag, 21.00 Uhr, MagentaTV)

East Rutherford (USA)

Frankreich: Frankreich will Trainer Didier Deschamps mit dem dritten WM-Titel verabschieden. Der 57-Jährige tritt nach dieser WM als Nationalcoach zurück. MitWeltfußballer Ousmane Dembélé, Bundesliga-Ass Michael Olise und Superstar Kylian Mbappé hat die Équipe Tricolore gerade in der Offensive eine unvergleichliche Auswahl. Die Final-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien vor vier Jahren dürfte ein starker Antrieb sein.

Senegal: Schon 2002 trafen die Westafrikaner zum WM-Auftakt auf Frankreich - und besiegten den damaligen Titelverteidiger überraschend mit 1:0. Ob ihnen wieder so ein Coup gelingt? Die Offensive um Superstar Sadio Mané und den in der vergangenen Saison an den FC Bayern ausgeliehenen Nicolas Jackson ist stark besetzt. Dahinter wird's etwas dünner. Aber: Der aberkannte Titel beim diesjährigen Afrika Cup könnte die Senegalesen noch zusätzlich anstacheln.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Frankreich: 16 Maignan - 5 Kounde, 17 Saliba, 15 Konaté, 19 Theo Hernandez - 8 Tchouameni, 13 Kante, 18 Zaire-Emery - 7 Dembele, 9 Thuram - 10 Mbappe

Senegal: 16 E. Mendy - 24 A. Mendy, 3 Koulibaly, 19 Niakhaté, 14 Jakobs - 17 P. Sarr, 8 Camara, 26 P. Gueye - 18 I. Sarr, 11 Jackson, 10 Sané

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Gruppe I: Irak - Norwegen (Mittwoch, 00.00 Uhr, MagentaTV)

Boston (USA)

Irak: Das Team von Trainer Graham Arnold sicherte sich mit einem 2:1 im Playoff-Finale gegen Bolivien das letzte Ticket für das Turnier. Erstmals seit 40 Jahren ist der Irak damit wieder bei einer WM dabei. Wie schon bei Iraks bislang einziger Teilnahme 1986 geht die Mannschaft als Außenseiter ins Turnier. Zu den wenigen bekannten Spielern zählen Stürmer Aymen Hussein und der Ex-Braunschweiger Youssef Amyn.

Norwegen: Die Skandinavier werden bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren als Geheimfavoriten gehandelt. Ob sie dieser Rolle gerecht werden? Größter Hoffnungsträger ist Stürmerstar Erling Haaland von Manchester City. Auch das einstige Wunderkind Martin Ödegaard ist beim englischen Meister FC Arsenal endgültig zu einem Topspieler gereift. Defensiv sind die Norweger allerdings nicht ganz so stark besetzt.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Irak: 22 Basil - 3 H. Ali, 4 Tahseen, 5 Hashim, 23 Doski - 8 Bayesh, 24 Ismail, 16 Al-Ammari, 21 Farji - 16 Al-Hamadi, 17 Jasim

Norwegen: 1 Nyland - 26 Ryerson, 3 Ajer, 17 Heggem, 5 Möller Wolfe - 10 Ödegaard, 8 Berge, 14 Aursnes - 7 Sörloth, 9 Haaland, 20 Nusa

Schiedsrichter: Pierre Ghislain Atcho (Gabun)

Gruppe J: Argentinien - Algerien (Mittwoch, 03.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Kansas City (USA)

Argentinien: Die Argentinier wollen ihren WM-Titel verteidigen - und 20 Weltmeister von 2022 gehören immer noch zum Kader. Die große Frage ist: Ist das ein Vorteil, weil diese Mannschaft erfahren und eingespielt ist? Oder ein Nachteil, weil sie nach einem WM-Titel und zwei Südamerika-Meisterschaften langsam zu alt und satt zu werden droht? Für Superstar Lionel Messi wird es die letzte Weltmeisterschaft. Er wird während des Turniers 39 Jahre alt.

Algerien: Die Rollenverteilung ist klar in dieser Gruppe: Argentinien ist der Topfavorit, Österreich der vermeintlich stärkste Rivale - und Algerien ein gefährlicher Außenseiter. Mit Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt) und Mohammed Amoura (VfL Wolfsburg) haben die Nordafrikaner reichlich Bundesliga-Erfahrung zu bieten. Der bekannteste Name steht aber im Tor: Luca Zidane, der Sohn von Frankreichs Fußball-Ikone Zinedine Zidane.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Argentinien: 23 E. Martinez - 26 Molina, 19 Otamendi, 6 Li. Martinez, 25 Medina - 7 De Paul, 24 Fernández, 20 Mac Allister, 16 Almada - 10 Messi, 22 La. Martinez

Algerien: 23 Zidane - 17 Belghali, 2 Mandi, 21 Bensebaini, 15 Ait-Nouri - 10 Chaibi, 14 Boudaoui, 8 Aouar - 7 Mahrez, 9 Gouiri, 18 Amoura

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

Gruppe J: Österreich - Jordanien (Mittwoch, 06.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

San Francisco (USA)

Österreich: Die Österreicher sind erstmals seit 1998 in Frankreich wieder bei einer WM dabei. Wenige Tage vor dem Auftakt gegen Jordanien gab der Verband die Vertragsverlängerung mit Teamchef Ralf Rangnick bekannt. Das soll zusätzlichen Schwung geben. Zahlreiche Bundesliga-Profis prägen die Mannschaft.

Jordanien: Jordanien ist gegen Österreich und auch in den weiteren Gruppenspielen gegen Titelverteidiger Argentinien und Algerien Außenseiter. Komplett unterschätzen darf man die Fußballer aus dem Königreich aber nicht. Immerhin schaffte es Jordanien 2024 bei der Asienmeisterschaft bis ins Finale. Trainiert wird die Mannschaft vom Marokkaner Jamal Sellami.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Österreich: 1 A. Schlager - 20 Laimer, 15 Lienhart, 8 Alaba, 16 Mwene - 4 X. Schlager, 6 Seiwald - 18 Schmid, 11 Gregortisch, 9 Sabitzer - 7 Arnautovic

Jordanien: 1 Abulaila - 17 Obaid, 5 Al-Arab, 3 Nasib - 23 Haddad, 21 Al-Rashdan, 8 Al-Rawabdeh, 18 Taha - 10 Al-Taamari, 9 Olwan, 11 Al-Fakhouri

Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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