Fußball-WM: Vater aus Tunesien: Erst kein Jubel bei Schwedens Torschütze
Er macht zwei Tore gegen das Land, aus dem sein Vater stammt. Zuerst jubelt Schwedens Yasin Ayari nicht. Später sieht das anders aus - nach einem weiteren Traumtor.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Schwedens Yasin Ayari traf gleich zweimal - gegen das Land, in dem sein Vater geboren wurde. Beim ersten Treffer in der WM-Partie im mexikanischen Monterrey gegen Tunesien in der siebten Minuten verzichtete Ayari noch auf Jubel.
Als der 22 Jahre alte Fußball-Profi von Brighton & Hove Albion in der Nachspielzeit des ersten Spiels der Schweden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko mit einem zweiten sehenswerten Distanzschuss den 5:1-Erfolg besiegelte, zeigte Ayari seine Freude dann doch noch. Er selbst wurde in Solna bei Stockholm geboren. Seine Mutter stammt aus Marokko.
Schwedens britischer Fußball-Nationaltrainer Graham Potter zeigte sich ob der Tatsache, dass Ayari so glänzte, nicht überrascht. "Er hat sehr viele Spiele in der Premier League gemacht", sagte der 51-Jährige: "Es ist nicht so, dass er aus dem Nichts kommt."
Vor der für ihn brisanten Partie hatte Ayari laut der französischen Sportzeitung "L'Équipe" erklärt, warum er für Schweden spielt. "Das war für mich ziemlich einfach, da ich in Schweden geboren bin und in meiner Jugend für die dortigen Nationalmannschaften gespielt habe." Sein Vater habe zu ihm gesagt: "'Du entscheidest'".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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