Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Montag und Dienstagfrüh

Gruppe E: Elfenbeinküste - Ecuador (Montag, 1.00 Uhr, ARD und MagentaTV). Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.

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Gruppe E: Elfenbeinküste - Ecuador (Montag, 1.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Philadelphia (USA)

Elfenbeinküste: Die Elfenbeinküste will es bei der vierten WM-Teilnahme zum ersten Mal über die Vorrunde hinaus schaffen. In der Qualifikation gab es für den deutschen Gruppengegner keine Niederlage. Ihre Stärken haben die Ivorer vor allem in der Offensive. Dabei konnte Stürmer Yan Diomande bereits in der jüngsten Bundesliga-Saison bei RB Leipzig überzeugen.

Ecuador: Die Südamerikaner können auf ihre starke Verteidigung vertrauen. In 18 Spielen der WM-Qualifikation musste Ecuador gerade einmal fünf Gegentore hinnehmen. In der Defensive spielen gleich zwei Stars, die im Champions-League-Finale auf dem Feld standen: der Ex-Frankfurter Willian Pacho von Paris Saint-Germain und der Ex-Leverkusener Piero Hincapié vom FC Arsenal.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Elfenbeinküste: 1 Fofana - 5 Singo, 7 Kossounou, 21 Ndicka, 3 Konan - 8 Kessié, 18 Sangaré, 26 Inao - 19 Pépé, 22 Guessand, 11 Diomande

Ecuador: 1 Galindez - 21 Franco, 4 Ordonez, 6 Pacho, 3 Hincapié - 23 Caicedo, 15 Vite - 9 Yeboah, 19 Plata, 20 Angulo - 13 Enner Valencia

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Gruppe F: Schweden - Tunesien (Montag, 4.00 Uhr, MagentaTV)

Monterrey (Mexiko)

Schweden: Die Schweden kehren nach acht Jahren auf die WM-Bühne zurück. In einem turbulenten Playoff-Finale hatten sich die Skandinavier nach einer Achterbahnfahrt mit 3:2 gegen Polen durchgesetzt. Seit Oktober werden die Gelb-Blauen vom Briten Graham Potter trainiert, der auch im Kader auf viele Profis aus der englischen Premier League setzt. Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Liverpools Alexander Isak sind die Stars.

Tunesien: Da mit den Niederlanden und Japan zwei weitere starke Teams in Gruppe F stehen, darf sich Tunesien keinen Fehlstart leisten. Die "Adler von Karthago" gehören zu den konstantesten WM-Teilnehmern Afrikas und sind zum siebten Mal dabei. Bisher konnte Tunesien noch nie in die K.o.-Phase einziehen. Trainer Sabri Lamouchi soll den WM-Fluch endlich brechen - unter anderem mit Union Berlins Rani Khedira und dem Frankfurter Ellyes Skhiri.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Schweden: 12 Johansson - 4 Hien, 3 Lindelöf, 2 Lagerbielke - 21 Bernhardsson, 16 Karlström, 18 Ayari, 5 Gudmundsson - 10 Nygren - 9 Isak,17 Gyökeres

Tunesien: 16 Dahmen – 2 Abdi, 3 Talbi, 6 Bronn, 20 Valery – 17 Skhiri, 15 Mahmoud– 7 Achouri,13 Khedira,25 Ben Slimane–9 Mastouri

Schiedsrichter: Yael Falcón Pérez (Argentinien)

Gruppe H: Spanien - Kap Verde (Montag, 18.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Atlanta (USA)

Spanien: Mit Spanien startet einer der großen Favoriten in das Turnier. Die Stars Lamine Yamal und Nico Williams werden für den Auftakt fit sein. Allerdings ließ Trainer Luis de la Fuente offen, ob beide zum Einsatz kommen. Der Erfolgstrainer betonte, dass die WM enorme physische Anforderungen habe und er auf die Kräfte seiner Spieler achten müsse.

Kap Verde: Mit 500.000 Einwohnern ist der atlantische Inselstaat die drittkleinste Nation, die sich je für eine WM qualifiziert hat. Die Qualifikation war besonders zu Hause beeindruckend: Kap Verde gewann alle fünf Spiele ohne Gegentor. Seit 2020 wird die Mannschaft von Pedro Brito trainiert, der nur Bubista genannt wird. In der Schlussphase der Vorbereitung besiegte man Serbien 3:0. Ein Weiterkommen als Dritter ist möglich, gegen Spanien wird es wohl nicht für einen Punkt reichen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Spanien: 23 Simon - 5 Llorente, 22 Cubarsi, 14 Laporte, 24 Cucurella - 16 Rodri - 9 Gavi, 10 Olmo - 19 Lamine Yamal, 21 Oyarzabal, 17 N. Williams

Kap Verde: 1 Vozinha - 24 Pina, 5 Costa, 4 Lopez, 22 Moreira - 6 Lenini, 16 Semedo - 20 Mendes, 18 Arcanjo, 7 Cabral - 19 Livramento

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Gruppe G: Belgien - Ägypten (Montag, 21.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Seattle (USA)

Belgien: Vor acht Jahren stand Belgien noch im WM-Halbfinale. Aus dem damaligen Team sind in Torwart Thibaut Courtois und Spielmacher Kevin De Bruyne immer noch Schlüsselfiguren übrig. Hoffnungsträger ist Flügelspieler Jeremy Doku, der gesetzt ist. Der lange verletzte Lukaku war in zwei Tests zuletzt 17 und 24 Minuten dabei. Ein Startelf-Einsatz kommt wohl noch zu früh.

Ägypten: Viele Augen richten sich auf Starspieler Salah, der den FC Liverpool in diesem Sommer verlassen wird. Ägypten verfügt mit Salah und dem früheren Frankfurter Omar Marmoush über eine brillante Offensive und könnte in der nominell schwachen Gruppe überraschen. Trainer Hossem Hassan war selbst über 20 Jahre Nationalspieler und absolvierte 177 Länderspiele für Ägypten.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Belgien: 1 Courtois - 15 Meunier, 4 Mechele, 25 Ngoy, 21 Castagne - 24 Onana, 8 Tielemans - 10 Trossard, 7 De Bruyne, 11 Doku - 17 De Ketelaere

Ägypten: 23 Mostafa - 3 Hany, 2 Ibrahim, 6 Abdelmonem, 13 Fatouh - 17 Lasheen, 19 Attia - 7 Trezeguet, 8 Ashour, 10 Salah - 22 Marmoush

Schiedsrichter: Ramon Abatti (Brasilien)

Gruppe H: Saudi-Arabien - Uruguay (Dienstag, 0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

Miami (USA)

Saudi-Arabien: Das Team des neuen Trainers Georgios Donis ist zum dritten Mal in Folge bei einer Endrunde dabei - und bestenfalls geht es aus saudischer Sicht wieder so los wie 2022. In Katar überraschte Saudi-Arabien zum Auftakt gegen den späteren Weltmeister Argentinien mit einem 2:1. In der WM-Vorbereitung gab es vor wenigen Tagen ein 0:0 gegen Senegal.

Uruguay: Zweimal wurden die "Urus" schon Weltmeister - aber das ist lange her (1950 und 1930). Große Stars wie Luis Suarez und Diego Forlan fehlen diesmal auch im WM-Aufgebot, auch wenn der Kader mit Fede Valverde (Real Madrid) oder dem ehemaligen Liverpool-Stürmer Darwin Nunez (Al-Hilal) immer noch prominent besetzt ist. Starcoach Marcelo Bielsa (70) trainierte bereits Argentinien (2002) und Chile (2010) bei einer WM.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Saudi-Arabien: 21 Al-Owais–12 Abdulhamid,5 Al-Tambakti,4 Al-Amri,24 Al-Harbi– 26 Al-Shamat - 15 Al-Khaibari, 6 N. Al-Dawsari - 10 S. Al-Dawsari, 9 Al-Buraikan, 7 Al-Juwayr

Uruguay: 23 Muslera - 13 Varela, 3 Cáceres, 16 Olivera, 17 Viña - 5 Ugarte, 6 Bentancur, 8 Valvede - 20 M. Araújo, 9 Núñez, 21 Viñas

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Mexiko)

Gruppe G: Iran - Neuseeland (Dienstag, 3.00 Uhr, ZDF und MagentaTV)

Inglewood (USA)

Iran: Seit Ende Februar befindet sich das Land in einem militärischen Konflikt mit Gastgeber USA. Der Iran hat sein Teamquartier deshalb nach Mexiko verlegt und soll nur am Spieltag ein- und wieder ausreisen. Brisant: Wenn der Iran Platz zwei in seiner Gruppe G belegt, ist im Sechzehntelfinale ein sportliches Duell mit den USA möglich.

Neuseeland: Zum dritten Mal nach 1982 und 2010 sind die Neuseeländer für eine WM qualifiziert. Das Team um Premier-League-Profi Chris Wood ist einer der großen Außenseiter des Turniers. Weil Australien inzwischen in der asiatischen WM-Qualifikation antritt, war der Weg nach Amerika für die Neuseeländer frei. In der Vorbereitung gab es aber ein 0:4 gegen Haiti.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Iran: 1 Beiranvand - 17 Yousefi, 19 Nemati, 4 Khalizadeh, 17 Yousefi - 8 Mohebi, 14 Ghoddos, 6 Ezatolahi - 10 Ghayedi, 9 Taremi, 18 Hosseinzadeh

Neuseeland: 1 Crocombe - 2 Payne, 5 Boxall, 16 Surman, 13 Cacace - 8 Stamenic, 6 Bell - 7 Garbett, 10 Singh, 11 Just - 9 Wood

Schiedsrichter: Cesar Ramos (Mexiko)

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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