Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Sonntag und Montagfrüh

Gruppe C: Brasilien - Marokko (Sonntag, 0.00 Uhr/ZDF und MagentaTV). Lesen Sie hier den kompletten Beitrag.

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Gruppe C: Brasilien - Marokko (Sonntag, 0.00 Uhr/ZDF und MagentaTV)

New Jersey (USA)

Brasilien: Die Seleção jagt weiter ihrem sechsten WM-Titel hinterher - diesmal allerdings nicht aus einer großen Favoritenrolle heraus. Die Qualifikation war holprig, absolute Weltklasse verkörpern nur wenige Spieler im Kader. Große Hoffnungen ruhen auf den Offensivstars Vinícius Júnior und Raphinha. Und auf Trainer Carlo Ancelotti. Den bislang letzten WM-Triumph feierte Brasilien 2002.

Marokko: Kann der Afrikameister dem Rekordweltmeister direkt ein Bein stellen? Vor vier Jahren in Katar erreichten die Marokkaner das Halbfinale und sorgten so für das beste Ergebnis in Afrikas WM-Historie. Das Team wird vom früheren Dortmunder Achraf Hakimi als Kapitän angeführt. Vorn wirbelt unter anderem Brahim Díaz vom spanischen Topclub Real Madrid.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Brasilien: 1 Alisson - 13 Danilo, 4 Marquinhos, 3 Gabriel, 6 Alex Sandro - 5 Casemiro, 8 Guimaraes - 11 Raphinha, 20 Paqueta, 7 Vinícius Júnior - 9 Cunha

Marokko: 1 Bono - 2 Hakimi, 14 Diop, 18 Riad, 3 Mazraoui - 4 Amrabat, 24 El Aynaoui, 8 Ounahi - 10 Díaz, 11 Saibari, 23 El Khannouss

Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)

Gruppe C: Haiti - Schottland (Sonntag, 3.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Boston (USA)

Haiti: Haitis bislang einzige Teilnahme an einer Weltmeisterschaft datiert aus dem Jahr 1974. Damals gab es in der Gruppenphase drei Niederlagen. Auch diesmal ist ein Weiterkommen unwahrscheinlich. In der FIFA-Weltrangliste liegt der Karibikstaat nur auf Platz 83. Große Hoffnungen ruhen auf Stürmer Duckens Nazon.

Schottland: Schottland kehrt nach 28 Jahren auf die WM-Bühne zurück. Können die "Bravehearts" im neunten Anlauf endlich die Gruppenphase überstehen? Fest steht, dass sich die Mannschaft wieder auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen kann. Schon in den Tagen vor Anpfiff waren unzählige Anhänger im Schottenrock in Boston unterwegs.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Haiti: 1 Placide – 2 Arcus, 22 Duverne, 5 Delcroix, 13 Lacroix – 10 Bellegarde, 17 Jean-Jacques, 21 Casimir – 18 Isidor, 9 Nazon, 15 Providence

Schottland: 1 Gunn – 2 Hickey, 5 Hanley, 15 Souttar, 3 Robertson – 17 Gannon-Doak, 19 Ferguson, 4 McTominay, 7 McGinn – 20 Shankland, 10 Adams

Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)

Gruppe D: Australien - Türkei (Sonntag, 6.00 Uhr, MagentaTV)

Vancouver (Kanada)

Australien: Australien ist inzwischen Stammgast bei Weltmeisterschaften, seit der WM in Deutschland 2006 sind die Socceroos stets dabei gewesen. In der Gruppe mit Co-Gastgeber USA, Paraguay und der Türkei ist der Einzug in die K.o.-Phase eine Herausforderung, die die Profis um St.-Pauli-Profi und Kapitän Jackson Irvine gerne annehmen.

Türkei: Seit der WM 2002 war die Türkei nicht mehr bei einer Fußball-WM dabei. Entsprechend groß ist die Vorfreude. Angeführt von den Stars Arda Güler und Hakan Calhanoglu ist die große Frage, ob die goldene Generation die Erwartungen erfüllen kann. Am Talent besteht kein Zweifel, an der Konstanz und der Defensive allerdings schon.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Australien: 1 Ryan - 19 Circati, 4 Souttar, 21 Burgess - 15 Italiano, 22 Irvine, 8 Metcalfe, 16 Bos - 6 Boyle, 7 Irankunda - 9 Touré

Türkei: 1 Cakır - 2 Celik, 3 Demiral, 14 Bardakci, 20 Kadioglu - 16 Yüksek, 10 Calhanoglu - 11 Yildiz, 8 Güler, 21 Yilmaz - 7 Aktürkoglu

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Gruppe E: Deutschland - Curaçao (Sonntag, 19.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Houston (USA)

Deutschland: Vier, fünf, sechs oder sogar noch mehr Tore? Nach den WM-Auftaktniederlagen 2018 und 2022 geht es diesmal für die DFB-Elf nur um die Höhe des Sieges. WM-Neuling Curaçao ist kein Turniergradmesser. Im Fokus steht aber das Comeback von Torwart Manuel Neuer, der mit seinem 20. WM-Spiel die Bestmarke des Franzosen Hugo Lloris einstellt.

Curaçao: Es ist das größte Spiel in der Fußball-Geschichte von Curaçao. Die Karibik-Kicker sind klarer Außenseiter bei dieser WM. Dennoch will das Team von Trainer-Veteran Dick Advocaat überraschen. Die meisten Spieler sind in den Niederlanden aktiv. Für Torwart Eloy Room ist es ein besonderes Spiel. Er trifft auf sein Vorbild Manuel Neuer.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Deutschland: 1 Neuer - 6 Kimmich, 4 Tah, 15 Schlotterbeck, 18 Brown - 23 Nmecha, 5 Pavlovic - 19 Sané, 10 Musiala, 17 Wirtz - 7 Havertz

Curaçao: 1 Room - 5 Floranus, 3 Gaari, 23 Bazoer, 18 Obispo, 24 Fonville - 21 Chong, 8 Comenencia, 10 L. Bacuna, 7 J. Bacuna - 9 Locadia

Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)

Gruppe F: Niederlande - Japan (Sonntag, 22.00 Uhr, MagentaTV)

Dallas (USA)

Niederlande: Die Elftal verfügt nicht mehr über die absoluten Ausnahmespieler von einst, ist aber dennoch Favorit auf den Gruppensieg. Barcelonas Frenkie De Jong ist der Chef im Mittelfeld, Liverpools Cody Gakpo die Hoffnung im Angriff. Das WM-Aus von Arsenals Jurrien Timber dürfte das Team treffen. Für ihn rückte Leipzigs zuletzt verliehener Lutsharel Geertruida nach.

Japan: Der viermalige Asienmeister wird höher gehandelt als bei vergangenen Weltmeisterschaften. Daichi Kamada, einst bei Eintracht Frankfurt und inzwischen bei Crystal Palace, ist der Stratege. Aber auch die Japaner haben einen Ausfall zu verkraften - und zwar von Kapitän Wataru Endo. Für den Ex-Stuttgarter rutschte noch der Gladbacher Shuto Machino ins Aufgebot.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Niederlande: 1 Verbruggen - 22 Dumfries, 6 van Hecke, 4 Van Dijk, 15 van de Ven - 8 Gravenberch, 21 De Jong, 14 Reijnders - 24 Summerville, 18 Malen, 11 Gakpo

Japan: 1 Suzuki - 22 Tomiyasu, 4 Itakura, 21 H. Ito - 10 Doan, 7 Tanaka, 15 Kamada, 13 Nakamura - 8 Kubo, 18 Ueda, 14 J. Ito

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Gruppe E: Elfenbeinküste - Ecuador (Montag, 1.00 Uhr, ARD und MagentaTV)

Philadelphia (USA)

Elfenbeinküste: Die Elfenbeinküste will es bei der vierten WM-Teilnahme zum ersten Mal über die Vorrunde hinaus schaffen. In der Qualifikation setzte es für den deutschen Gruppengegner keine Niederlage. Ihre Stärken haben die Ivorer vor allem offensiv. Dabei konnte Stürmer Yan Diomande bereits in der jüngsten Bundesliga-Saison bei RB Leipzig überzeugen.

Ecuador: Die Südamerikaner können auf ihre starke Verteidigung vertrauen. In 18 Spielen der Qualifikation musste Ecuador gerade einmal fünf Gegentore hinnehmen. In der Defensive befinden sich gleich zwei Stars, die im Champions-League-Finale auf dem Feld standen: Willian Pacho von Paris Saint-Germain und Piero Hincapié vom FC Arsenal.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Elfenbeinküste: 1 Fofana - 5 Singo, 7 Kossounou, 21 Ndicka, 3 Konan - 8 Kessié, 18 Sangaré, 26 Inao - 19 Pépé, 22 Guessand, 11 Diomande

Ecuador: 1 Galindez - 21 Franco, 4 Ordonez, 6 Pacho, 3 Hincapié - 23 Caicedo, 15 Vite - 9 Yeboah, 19 Plata, 20 Angulo - 13 Enner Valencia

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Gruppe F: Schweden - Tunesien (Montag, 4.00 Uhr, MagentaTV)

Monterrey (Mexiko)

Schweden: Die Schweden kehren nach acht Jahren auf die WM-Bühne zurück. In einem turbulenten Playoff-Finale hatten sich die Skandinavier nach einer Achterbahnfahrt mit 3:2 gegen Polen durchgesetzt. Seit Oktober werden die Gelb-Blauen vom Briten Graham Potter trainiert, der auch im Kader auf viele Profis aus der englischen Premier League setzt. Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Liverpools Alexander Isak sind die Stars.

Tunesien: Da mit den Niederlanden und Japan zwei weitere starke Teams in Gruppe F stehen, darf sich Tunesien keinen Fehlstart leisten. Die "Adler von Karthago" gehören zu den konstantesten WM-Teilnehmern Afrikas und sind zum siebten Mal dabei. Bisher konnte Tunesien noch nie in die K.o.-Phase einziehen. Trainer Sabri Lamouchi soll den WM-Fluch endlich brechen - unter anderem mit Union Berlins Rani Khedira und dem Frankfurter Ellyes Skhiri.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Schweden: 12 Johansson - 4 Hien, 3 Lindelöf, 2 Lagerbielke - 21 Bernhardsson, 16 Karlström, 18 Ayari, 5 Gudmundsson - 10 Nygren - 9 Isak,17 Gyökeres

Tunesien: 16 Dahmen – 2 Abdi, 3 Talbi, 6 Bronn, 20 Valery – 17 Skhiri, 15 Mahmoud– 7 Achouri,13 Khedira,25 Ben Slimane–9 Mastouri

Schiedsrichter: Yael Falcón Pérez (Argentinien)

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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