Fußball-WM: Nach Pleite in Istanbul: Auch WM-Enttäuschung für Ginter

Nach dem verlorenen Europa-League-Finale spricht Freiburgs Abwehrspieler Ginter über seine Hoffnung auf eine WM-Nominierung. Die Bekanntgabe des Kaders am Tag danach wird ihm nicht gefallen haben.

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Aktuelle Nachrichten über den SC Freiburg lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller

Nach der Niederlage im Europa-League-Finale muss Abwehrspieler Matthias Ginter vom SC Freiburg die nächste Enttäuschung einstecken. Anders als gehofft bekam der Leistungsträger der Badener keine Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.

Unmittelbar nach dem 0:3 gegen Aston Villa hatte sich Ginter noch hoffnungsvoll geäußert. "Es ist logisch, dass ich jetzt so nicht gerne in Urlaub gehen würde, aber wie gesagt, schauen wir mal", sagte Ginter, der seit Wochen in Topform ist.

Ginters Fokus lag auf Endspiel

Sein Fokus habe bis jetzt auf dem Endspiel in Istanbul gelegen. "Ich weiß es tatsächlich selbst noch nicht. Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten. Aber ja, lassen wir uns mal überraschen", sagte der 32-Jährige. Der 51-malige Nationalspieler gehörte im Europa-League-Endspiel zu den besseren Freiburgern, konnte die Gegentore als Abwehrchef aber auch nicht verhindern. Nagelsmann sah sich das Spiel vor Ort im Besiktas Park an.

Am Donnerstag benannte der Bundestrainer bei der offiziellen Kader-Bekanntgabe in Frankfurt sein Aufgebot für das Turnier. Anstelle von Ginter nominierte Nagelsmann für das Abwehrzentrum Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton sowie Malick Thiaw.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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