Fußball-WM: Iran: Noch keine Visa für WM-Start in den USA ausgestellt

Das iranische Fußballteam hat sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert und will trotz des aktuellen Konflikts in die USA reisen. Doch die Visa fehlen noch. Nun geht es erst mal in ein anderes Land.

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. (Foto) Suche
Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Die USA haben der iranischen Fußball-Nationalmannschaft nach Angaben aus Teheran noch keine Visa erteilt, um an der Weltmeisterschaft in diesem Sommer teilzunehmen. Das Team fahre Ende der Woche zunächst für 10 bis 15 Tage in die Türkei und hoffe, dass die Visa in der Zwischenzeit ausgestellt werden, sagte der Präsident des iranischen Fußballverbands, Mehdi Tadsch, dem TV-Sender Nasim. "Denn sie haben noch niemandem ein Visum erteilt und es verzögert sich sehr", sagte er.

Tadsch sagte weiter, er strebe zuvor noch ein Treffen mit FIFA-Chef Gianni Infantino und FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström in Zürich an, um über die Angelegenheit zu beraten. Denkbar sei auch ein Treffen mit den FIFA-Vertretern in der Türkei.

Iran will keine politischen Kommentare

Zuvor hatte Tadsch den Weltverband FIFA scharf kritisiert und Bedingungen für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft gestellt. Der Iran will unter anderem sicherstellen, dass es bei den Spielen keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft oder den Verband gibt.

Das iranische Nationalteam soll am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland in die WM starten. Weitere Gegner in der Gruppe G sind Belgien und Ägypten. In den USA leben mehr als eine Million Iraner, die meisten von ihnen gelten als Gegner der jetzigen Führung.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die derzeitige Waffenruhe gilt als fragil.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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