Radsport: Tour de Romandie: Starker Lipowitz knapp hinter Pogacar

Florian Lipowitz überzeugt bei der Königsetappe der Tour de Romandie und bleibt in Schlagdistanz zu Tadej Pogacar. Mit Blick auf die Tour de France liegt der Deutsche voll im Plan.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Der deutsche Radstar Florian Lipowitz hat mit einer starken Leistung am Berg seine Ambitionen für die Tour de France eindrucksvoll untermauert. Der 25-Jährige musste sich auf der Königsetappe der Tour de Romandie nur dem slowenischen Weltmeister Tadej Pogacar geschlagen geben, festigte aber seinen zweiten Gesamtrang. Damit dürfte Lipowitz in der Schweiz eine weitere Podiumsplatzierung einfahren.

Der Tour-de-France-Dritte blieb auf der vierten Etappe über 149,6 Kilometer von Broc nach Charmey mit der dreimaligen Überquerung des Jaunpasses lange am Hinterrad von Pogacar. Erst gut einen Kilometer vor der letzten Bergwertung erhöhte Pogacar derart das Tempo, dass Lipowitz abreißen lassen musste. Im Ziel hatte der Deutsche 14 Sekunden Rückstand, aber fast eineinhalb Minuten Vorsprung auf die weiteren Verfolger.

"Ich bin super glücklich mit dem Tag heute. Den letzten Kilometer beim Anstieg war ich am Limit. Ich konnte nicht tiefer gehen. Danach bin ich mein Tempo gefahren", sagte Lipowitz, der mit seiner Form zufrieden ist: "Ich habe mich von Rennen zu Rennen verbessert. Jetzt freue ich mich auf eine Pause nach der Tour de Romandie."

Bergankunft am Sonntag

In der Gesamtwertung hat Lipowitz 35 Sekunden Rückstand auf Pogacar, der bei der Rundfahrt bereits drei Etappen gewinnen konnte. Nach Platz drei bei der Katalonien-Rundfahrt und Platz zwei im Baskenland könnte Lipowitz die dritte Rundfahrt in Serie auf dem Podium beenden.

Die endgültige Entscheidung fällt nun am Sonntag mit der Bergankunft auf der abschließenden Etappe in Leysin. Über 14,3 Kilometer geht es auf dem Schlussanstieg durchschnittlich 5,9 Prozent hinauf.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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