VfL Bochum News: "Geisteskrank": Arminia-Trainer Kniat sieht Rot nach 1:1

Bielefeld verpasst gegen Bochum den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Trainer Mitch Kniat sieht nach dem Schlusspfiff Rot und fehlt seiner Mannschaft im nächsten Spiel in Kaiserslautern.

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Aktuelle Nachrichten über den VfL Bochum lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Andreas Gora

Arminia Bielefelds Trainer Mitch Kniat hat unmittelbar nach dem 1:1 (1:0) des abstiegsgefährdeten Fußball-Zweitligisten gegen den VfL Bochum die Rote Karte für eine heftige Kritik am Schiedsrichter gesehen. Kniat hatte sich über den Abpfiff des Spiels während einer Angriffsszene seiner Arminia beschwert und nach eigener Aussage daraufhin zu Schiedsrichter Tobias Stieler gesagt: "Ich finde es geisteskrank, dass die letzte Aktion abgepfiffen wird." So berichtete es Kniat nach dem Spiel beim TV-Sender Sky. Stieler wollte sich nach Angaben des Senders nicht zu der Roten Karte äußern.

Bielefeld kassiert späten Bochumer Ausgleich

Bielefeld hatte zuvor einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Gegen Bochum kamen die Ostwestfalen in Jubiläumstrikots am 100 Jahre alten Stadionstandort namens "Alm" nicht über ein Remis hinaus, weil sie nach Joel Grodowskis Elfmetertreffer zum 1:0 (27.) noch den späten Ausgleich durch Bochums Moritz-Broni Kwarteng zuließen (79.).

In der 52. Minute hatte Schiedsrichter Stieler den Bielefeldern auch nach Prüfung des Videoassistenten einen zweiten Foulelfmeter nicht gegeben, obwohl die TV-Kameras zeigten, dass Bochums Leandro Morgalla den Bielefelder Monju Momuluh am Fuß getroffen hatte. "Was wir hier in Deutschland mit dem Videoassistenten machen, ist einfach schlecht", sagte Kniat zu dieser Entscheidung des Schiedsrichterteams.

"Ich darf das nicht sagen, tut mir brutal leid"

Dass er seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern am kommenden Freitag fehlt, nannte Kniat "scheiße". Das treffe ihn "brutal hart", nachdem er in der vergangenen Saison bei einem Spiel bei 1860 München gelbgesperrt gefehlt hatte. "Ich habe mich echt gestrafft dieses Jahr", fand Kniat und sagte über seinen Satz zu Stieler: "Ich darf das definitiv nicht sagen, das ist mein Fehler und tut mir brutal leid."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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