Bundesliga News: Der 32. Bundesliga-Spieltag im Telegramm
Samstag:. Lesen Sie hier den kompletten Bericht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Samstag:
FC Bayern München - 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Die Bayern haben mit dem Meistertitel ihren Job in der Bundesliga schon erfüllt. Der FCH schwebt in akuter Abstiegsgefahr und ist auf Schützenhilfe angewiesen.
Statistik: Die Heidenheimer bestreiten in der Allianz Arena ihr 100. Bundesliga-Spiel. Abwehrchef Mainka verpasste bislang keine Minute.
Personal: Bischof kehrt bei den Bayern nach Muskelfaserriss zurück. Urbig wird zwischen den großen Paris-Spielen wieder Kapitän Neuer im Tor vertreten. Neben den Langzeitverletzten sind bei Heidenheim auch die beiden Offensivkräfte Ibrahimovic und Honsak fraglich.
Besonderes: Bayern-Trainer setzte in dieser Saison 32 Spieler ein, so viele wie kein anderes Team. Darunter sind zehn Spieler, die noch keine 20 Jahre alt sind, neun feierten in dieser Spielzeit ihr Debüt.
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Die Eintracht benötigt Punkte im Rennen um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb, der HSV im Kampf gegen den Abstieg.
Statistik: Die Gesamtbilanz spricht mit 44:39 Siegen zwar knapp für die Hamburger. Der letzte HSV-Erfolg in Frankfurt liegt allerdings fast 16 Jahre zurück.
Personal: Bei Frankfurt fehlt neben den Langzeitverletzten auch der gesperrte Doan. Kristensen könnte sein Startelf-Comeback geben. Der HSV muss auf Muheim und Otele (Rot-Sperre) verzichten. Dafür steht Vuskovic wieder bereit.
Besonderes: Es ist das 100. Bundesliga-Duell zwischen den beiden Traditionsclubs.
Werder Bremen - FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Werder kann den Klassenerhalt schon an diesem Wochenende perfekt machen - falls St. Pauli und Wolfsburg am Sonntag mitspielen. Augsburg ist bereits gerettet.
Statistik: Die Bremer Bundesliga-Bilanz gegen Augsburg ist negativ: In 27 Spielen gab es nur 10 Siege.
Personal: Sieben Spieler sind verletzt, drei angeschlagen: Werder schleppt sich Richtung Saisonende. Jetzt fällt auch noch Bittencourt aus. Augsburgs Trainer Baum kann im Saisonendspurt praktisch aus dem Vollen schöpfen.
Besonderes: Gegen keinen anderen Gegner gewann Augsburg in seiner Bundesliga-Geschichte so häufig wie gegen Werder: 13 Mal.
1. FC Union Berlin - 1. FC Köln (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Abstiegskampf pur. Für beide Teams geht es um den letzten Schritt zum Klassenerhalt. Der Sieger dürfte am Sonntag gerettet sein.
Statistik: Union hat seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen. Köln wartet seit dem sechsten Spieltag auf einen Auswärtssieg.
Personal: Bei Union steht der dritte Torwart Klaus im Tor. Köln muss auf die Langzeitverletzten Hübers und Kilian sowie Ache und den gelbgesperrten Johannesson verzichten.
Besonderes: Köln konnte keines seiner bislang fünf Bundesliga-Spiele an der Alten Försterei gewinnen. Es gelang bei vier Niederlagen und einem torlosen Remis auch nur ein Treffer. Den erzielte der Ex-Herthaner Ondrej Duda beim 1:2 vor mehr als fünf Jahren.
TSG 1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Im Rennen um einen Platz in der Champions League liegen beide Teams mit jeweils 57 Punkten gleichauf.
Statistik: In den bisher 31 Bundesliga-Duellen siegte Stuttgart elfmal, die TSG war achtmal erfolgreich.
Personal: Bei Hoffenheim müssen die gesperrten Hranac und Prömel zuschauen. Der VfB hat seine stärkste Formation zur Verfügung.
Besonderes: Hoffenheims Torwart Baumann rückt mit seinem 521. Einsatz auf den alleinigen neunten Platz in der Liste der Profis mit den meisten Bundesligaeinsätzen vor.
Bayer Leverkusen - RB Leipzig (18.30 Uhr/Sky)
Situation: Um noch das Saisonziel Champions League zu erreichen, braucht Bayer Leverkusen unbedingt einen Sieg. RB Leipzig wäre mit seinem Erfolg indes sicher für die Königsklasse qualifiziert.
Statistik: RB hat mit fünf Siegen in Folge die längste Erfolgsserie seit drei Jahren. Leverkusen gewann drei der letzten vier Bundesliga-Spiele. In 19 Liga-Partien gegeneinander gewann achtmal Leipzig und sechsmal Leverkusen.
Personal: Bei Bayer ist offen, ob Flekken nach Wadenproblemen einsatzbereit ist oder erneut Blaswich das Tor hüten wird. Vázquez ist definitiv nicht dabei. Bei Leipzig kehren Seiwald, Lukeba und Raum nach Verletzungen zurück.
Besonderes: Leverkusen und Leipzig gehören mit jeweils 62 Treffern zu den torgefährlichsten Teams dieser Bundesliga-Saison.
Sonntag:
FC St. Pauli - 1. FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/DAZN)
Situation: Der FC St. Pauli könnte bei einer Niederlage oder einem Remis auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen. Mainz 05 hat keine Sorgen mehr.
Statistik: Seit sieben Spielen wartet der FC St. Pauli auf einen Sieg, die Mainzer sind seit drei Partien ohne Erfolg. In der Bundesliga trafen beide Teams erst fünfmal aufeinander. Viermal gewann Mainz, einmal trennten sich die Teams unentschieden. Das war im Hinspiel dieser Saison.
Personal: Vizekapitän Smith wird von Beginn an dabei sein und ins Mittelfeld rücken. Bei Mainz drängt Stammtorwart Zentner nach langer Verletzungspause auf sein Comeback. Nicht dabei sind die Langzeitverletzten Silas, Lee und Hollerbach.
Besonderes: Der letzte Bundesliga-Treffer gegen Mainz 05 gelang dem FC St. Pauli vor fast 15 Jahren beim 1:2 bei den Rheinhessen.
Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund (17.30 Uhr/DAZN)
Situation: Gladbach geht mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsplatz in den Spieltag, ist also noch nicht gerettet. Der BVB ist Tabellenzweiter und hat die erneute Qualifikation für die Champions League bereits sicher.
Statistik: 134-mal trafen die beiden Clubs in Pflichtspielen bisher aufeinander. 62-mal siegte Dortmund. 36-mal gewann Mönchengladbach und ebenso viele Partien endeten unentschieden.
Personal: Gladbachs Trainer Polanski muss auf Torjäger Kleindienst und den gesperrten Castrop verzichten. Beim BVB ist das Lazarett größer und es gibt noch Fragezeichen bei Adeyemi und Nmecha.
Besonderes: Der BVB steht vor seinem 2000. Bundesliga-Spiel und seinem 1000. Auswärtsspiel in der Liga. Auch Stuttgart erreicht das an diesem Wochenende. Nur die Bayern und Bremen haben mehr Spiele absolviert.
SC Freiburg - VfL Wolfsburg (19.30 Uhr/DAZN)
Situation: Der VfL Wolfsburg muss unbedingt gewinnen, um die Chancen auf den Klassenverbleib zu wahren. Für Freiburg geht es um die Europapokal-Ränge, die Conference League ist greifbar.
Statistik: Sollten die Freiburger gewinnen, wäre es der 20. Sieg gegen die Niedersachsen in der Bundesliga. Gegen kein Team hätten sie dann so oft gesiegt.
Personal: VfL-Kapitän und Führungsfigur Arnold fällt wegen seiner Leistenverletzung bis zum Saisonende aus. Es bleibt abzuwarten, wie SC-Coach Schuster nach der Niederlage in Braga rotiert, um Kräfte zu schonen.
Besonderes: Wolfsburgs Hecking steht in Freiburg zum 450. Mal an der Seitenlinie als Bundesliga-Trainer. Im Ranking seiner aktuellen Bundesliga-Kollegen steht der 61-Jährige damit weit vor Dortmunds Kovac (226 Bundesliga-Spiele).
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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