UFC Freedom 250: So sehen Sie die Käfigschlacht im Wohnzimmer von Donald Trump live

Als US-Präsident Donald Trump Josh Hokits Auftritt bei UFC 327 im April verfolgte, griff er persönlich zum Hörer: Der noch ungeschlagene Schwergewichtler sollte am 14. Juni auf dem South Lawn des Weißen Hauses kämpfen. So sehen Sie UFC Freedom 250 live.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Bei UFC Freedom 250 wird Donald Trump ganz genau hinschauen. (Foto) Suche
Bei UFC Freedom 250 wird Donald Trump ganz genau hinschauen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • UFC Freedom 250: Donald Trump lässt Josh Hokit im Weißen Haus kämpfen
  • Josh Hokit: Vom Nobody zum White-House-Kämpfer
  • UFC Freedom 250: Trump-Favorit Lewis als Geburtstagsgeschenk
  • UFC Freedom 250: Sieben Kämpfe, zwei Titelkämpfe vor Donald Trumps Augen

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) schreibt am 14. Juni 2026 Geschichte: Erstmals findet ein professionelles Sportevent auf dem Gelände des Weißen Hauses statt. Unter Donald Trump scheint alles möglich zu sein. Auf dem South Lawn in Washington, D.C. steigt UFC Freedom 250 - benannt nach dem 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.

Das Datum fällt zudem mit dem 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump zusammen. Was kann es da Schöneres geben, als eine ordentliche Tracht Prügel im Käfig? Geschichtliche Verweise zur Entstehung der Vereinigten Staaten sind hier wohl fehl am Platz.

Ursprünglich hatte Trump im Juli 2025 bis zu 25.000 Zuschauer angekündigt. Aus Sicherheitsgründen werden nun lediglich 3.000 bis 4.000 Gäste auf dem South Lawn Platz finden, während weitere 85.000 kostenlose Tickets für ein Public Viewing auf The Ellipse vergeben werden.

UFC Freedom 250: Donald Trump will Josh Hokit im Weißen Haus kämpfen sehen

Die UFC hat die Kampfkarte mittlerweile um eine siebte Begegnung erweitert. Josh Hokit trifft im Schwergewicht auf Derrick Lewis - eine Paarung, die auf ausdrücklichen Wunsch von Präsident Trump zustande kam. Die Ansetzung erfolgte unmittelbar nach Hokits überzeugender Leistung gegen Curtis Blaydes bei UFC 327 am 11. April.

Laut UFC-Präsident Dana White reagierte Trump persönlich auf Hokits Auftritt und forderte, den aufstrebenden Kämpfer ins Programm des historischen White-House-Events aufzunehmen. Für den noch ungeschlagenen Hokit bedeutet dies die Chance, vor einer einmaligen Kulisse seinen Status als Schwergewichts-Anwärter zu untermauern. Für schlagkräftige Typen, die sich mit Fäusten durchsetzen können, hat Donald Trump bekanntlich schon immer ein Faible. Die Rede ist natürlich nur von UFC-Gladiatoren oder Boxern, deren Shows der US-Präsident regelmäßig beiwohnt.

Josh Hokit: Vom Nobody zum White-House-Kämpfer

Der 30-jährige Josh Hokit ist mit einer makellosen 9-0-Bilanz in die Schwergewichts-Elite vorgedrungen. Seine ersten beiden UFC-Auftritte gegen Max Gimenis und Denzel Freeman dienten lediglich als Aufbaupartien gegen Gegner auf Einstiegsniveau. Erst sein dominanter Auftritt gegen Curtis Blaydes bei UFC 327 katapultierte ihn in die Reihen der ernsthaften Titelkandidaten.

Der ungeschlagene Aufsteiger sorgt nicht nur durch seine Leistungen im Oktagon für Aufsehen. Hokit nutzt skurrile und umstrittene Alter Egos zur Vermarktung seiner Kämpfe - eine Strategie, die ihm im Vorfeld von UFC 327 erhebliche Medienaufmerksamkeit einbrachte.

Die Buchmacher von DraftKings Sportsbook sehen den Newcomer trotz der Erfahrung seines Gegners als klaren Favoriten. Mit einer Quote von -250 wird Hokit deutlich höher eingeschätzt als Lewis, der als Außenseiter mit +205 gehandelt wird.

UFC Freedom 250: Trump-Favorit Lewis als Geburtstagsgeschenk

Derrick Lewis gilt seit Jahren als einer der Lieblingskämpfer von Donald Trump. UFC-Präsident Dana White erwähnte dies mehrfach gegenüber Medienvertretern. Trotzdem fehlte der 41-jährige Schwergewichtler zunächst auf der ursprünglich angekündigten Kampfkarte für den White-House-Zirkus. Lewis bringt eine wechselhafte Form mit: In seinen letzten fünf Kämpfen steht er bei drei Siegen und zwei Niederlagen.

UFC Freedom 250: Sieben Kämpfe, zwei Titelkämpfe vor Donald Trumps Augen

UFC Freedom 250 wartet mit einer hochkarätigen Kampfkarte auf, die von zwei Championship-Begegnungen angeführt wird.

  • Im Hauptkampf stehen sich Ilia Topuria und Justin Gaethje gegenüber - ein Titelvereinigungskampf im Leichtgewicht. Topuria verteidigt seinen aktuellen Titel gegen Gaethje, der bereits zweimal Interim-Champion war.
  • Das Co-Main-Event verspricht spektakuläre Action: Alex Pereira steigt ins Schwergewicht auf, um gegen Ciryl Gane um den Interim-Titel zu kämpfen. Pereira, der bereits Champion im Mittel- und zweimal im Halbschwergewicht war, könnte bei einem Sieg als erster Kämpfer in drei verschiedenen Gewichtsklassen UFC-Gold gewinnen.
  • Fünf weitere hochklassige Begegnungen komplettieren die Karte: Der ehemalige Bantamgewichts-Champion Sean O'Malley trifft auf Aiemann Zahabi, der mit sieben UFC-Siegen in Serie anreist.
  • Im Leichtgewicht fordert Maurício Ruffy den dreifachen Bellator-Champion Michael Chandler heraus.
  • Bo Nickal kämpft im Mittelgewicht gegen Kyle Daukaus, während Diego Lopes und Steve Garcia im Federgewicht aufeinandertreffen.

UFC Freedom 250 im TV und Live-Stream:Wo läuft das historische Event?

In den Vereinigten Staaten wird UFC Freedom 250 über den Streamingdienst Paramount+ übertragen. Zusätzlich zeigt der Fernsehsender CBS eine begrenzte Anzahl von Vorkämpfen, wodurch das Event eine ungewöhnlich breite Reichweite erhält.

Für deutsche UFC-Fans gestaltet sich die Lage komplizierter. Gewöhnlich zeigt der Streamingdienst DAZN sowohl die UFC-Fight-Night-Veranstaltungen als auch alle Events der Liga. Die Übertragung von UFC Freedom 250 ist allerdings noch nicht bestätigt. Eine Free-TV-Option gibt es in Deutschland generell nicht für UFC-Kämpfe.

Bei DAZN wäre das Event in den Abonnements DAZN Unlimited und DAZN Super Sports enthalten - sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz. Zuschauer könnten dann zwischen deutschem Expertenkommentar und der amerikanischen Originalübertragung wählen. Die Catch-Up-Funktion würde zudem das nachträgliche Ansehen ermöglichen, was bei den Zeitverschiebungen zu US-Events praktisch ist.

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