Handball im TV und Live-Stream: Wer gewinnt heute im Final4-Finale den Kampf um den DHB-Pokal?
Wer wird DHB-Pokalsieger 2026? Das entscheidet sich am Wochenende vom 18. bis 19. April beim Final4 in der Kölner Lanxess Arena. Alle Infos zu den teilnehmenden Teams, zur TV-Übertragung und alle Ergebnisse im Überblick gibt's hier.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Handball: Final4 am 18. und 19. April 2026 in der Kölner Lanxess Arena
- SC Magdeburg, Füchse Berlin, TBV Lemgo Lippe und Bergischer HC kämpfen um den DHB-Pokal
- ARD zeigt ein Halbfinalspiel und das Finale live im Free-TV
- Ergebnisse im News-Ticker
Vier Handball-Teams kämpfen am Wochenende beim Final4 um den begehrten DHB-Pokal. Die Rollen in der Kölner Lanxess Arena sind klar verteilt: Die Bundesliga-Topteams SC Magdeburg und die Füchse Berlin gehen als Favoriten ins Turnier, der Bergische HC und der TBV Lemgo Lippe könnten für eine große Überraschung sorgen.
Handball: Final4 um den DHB-Pokal in Köln - das sind die Paarungen
Das Final4 wird am 18. und 19. April gespielt. Los geht es am Samstagnachmittag mit den beiden Halbfinalpartien. Das Spiel um Platz 3 sowie das Finale werden am Sonntag ausgetragen. Der Spielplan sieht wie folgt aus:
| Datum | Uhrzeit | Spiel | Paarung | Ergebnis |
| Samstag, 18.04.2026 | 15.45 Uhr | Halbfinale 1 | TBV Lemgo Lippe - Füchse Berlin | 36:39 |
| Samstag, 18.04.2026 | 18.45 Uhr | Halbfinale 2 | Bergischer HC - SC Magdeburg | 31:30 |
| Sonntag, 19.04.2026 | 12.45 Uhr | Spiel um Platz 3 | TBV Lemgo Lippe - SC Magdeburg | |
| Sonntag, 19.04.2026 | 15.45 Uhr | Finale | Füchse Berlin - Bergischer HC |
Der SC Magdeburg hat den DHB-Pokal zuletzt 2023 gewonnen, der TBV Lemgo Lippe 2020 und die Füchse Berlin 2014. Für den Bergischen HC wäre es der erste Titel.
Handball im TV und Live-Stream: Diese Spiele des Final4-Turniers zeigt die ARD
Das Final4 wird nur teilweise live im Free-TV übertragen. Die ARD zeigt am Samstag das erste Halbfinale zwischen dem TBV Lemgo Lippe und den Füchsen Berlin ab 15.30 Uhr. Auch das Endspiel läuft am Sonntag ab 15.40 Uhr live im Ersten. Es wird für beide Partien auf sportschau.de auch ein Live-Stream angeboten. Das zweite Halbfinale am Samstag gibt es laut Informationen des Senders auf sportschau.de als Audio-Livestream.
Die Ausgangslage vor dem Finale im DHB-Pokal
Der SC Magdeburg ist momentan Tabellenführer in der Handball-Bundesliga, Vorjahresmeister Berlin steht auf Platz 3. Auch der TBV Lemgo Lippe hat sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt und steht auf Platz 6. Aufsteiger Bergischer HC (aktuell Platz 15) kämpft hingegen gegen den Abstieg und ist deshalb beim Final4 in Köln der größte Außenseiter.
Handball-Ergebnisse im News-Ticker: So läuft das Final4 in der Lanxess Arena
An dieser Stelle halten wir Sie am Wochenende über alle wichtigen Entwicklungen beim Final4 in Köln auf dem Laufenden.
+++18.04.2026: "Klinisch tot": Bergischer HC schafft Handball-Sensation
Topfavorit SC Magdeburg ist im Halbfinale des DHB-Pokals sensationell ausgeschieden und hat das Traumfinale gegen die Füchse Berlin verpasst. Im Handball-Kessel von Köln verlor der Tabellenführer der Bundesliga und Champions-League-Sieger gegen den Bergischen HC nach Siebenmeterwerfen mit 30:31. Magdeburg hat damit keine Chance mehr auf das Triple aus Pokalsieg, deutscher Meisterschaft und Königsklasse.
Die Fans des BHC träumen nun vom ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Im Finale am Sonntag (15.45 Uhr/ARD und Dyn) trifft die Mannschaft aus Wuppertal/Solingen dann auf den deutschen Meister Berlin. Der Sieg gegen Magdeburg ist eine der größten Sensationen im Handball in den vergangenen Jahren und schon jetzt der größte Erfolg in der BHC-Historie.
BHC-Keeper: "Keine Ahnung, wie wir schlafen sollen"
Keeper Christopher Rudeck sprach von einem "wahnsinnigen, unbeschreiblichen" Gefühl. "Es ist unfassbar. Viele Jungs waren klinisch tot. Das ist an so einem Tag scheißegal. Keine Ahnung, wie wir schlafen sollen. Wir haben die Chance, mit dem BHC einen Titel zu holen und das ist unfassbar", schwärmte Rudeck, der mit Noah Beyer zu den besten BHC-Akteuren gehörte.
Vor rund 20.000 Zuschauern hatte es nach der regulären Spielzeit 22:22 (11:11) gestanden, am Ende der Verlängerung 27:27. Auch wenn sich der SCM schon in der HBL gegen den Aufsteiger schwergetan hatte, rechnete so gut wie niemand mit diesem Coup. "Absolut verdient", bilanzierte Ikone Stefan Kretzschmar. Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson sprach von "Handball-Geschichte".
Der SCM schwächelte nicht nur in der Crunchtime vom Punkt. Schon in der regulären Spielzeit hatten die Elbestädter einige Siebenmeter vergeben. «Wir lassen heute vier im normalen Spiel liegen. Da muss ich bei 30:31 nicht viel rechnen, woran es noch gelegen haben könnte», sagte Trainer Bennet Wiegert.
Nicht Gidsel: Dieser Däne überragt bei Berlin
Die Berliner um Welthandballer Mathias Gidsel hatten sich zuvor mit 39:36 (20:16) gegen den TBV Lemgo Lippe durchgesetzt. Lasse Andersson war mit elf Toren bester Werfer der Füchse. Bei Lemgo traf Tim Suton achtmal.
Die Füchse hatten zunächst Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und lagen früh zurück, Torwart Dejan Milosavljev überzeugte jedoch mit starken Paraden und half dabei, eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung aufzubauen. Nach der Halbzeit wuchs der Vorsprung sogar auf fünf Tore an, doch durch viele Fehler ließen die Füchse Lemgo wieder herankommen. Am Ende schafften es die Berliner dennoch, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.
+++ 18.04.2026: Füchse Berlin erster Finalist+++
Die Handballer der Füchse Berlin haben zum zweiten Mal das Finale im DHB-Pokal erreicht. Der deutsche Meister gewann heute beim Final4 in Köln sein Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe mit 39:36 (20:16). Damit treffen die Berliner im Finale am Sonntag auf den Sieger der zweiten Vorschlussrundenpartie zwischen dem SC Magdeburg und dem Bergischen HC.
Vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena war Lasse Andersson mit elf Toren bester Berliner Werfer. Bei Lemgo traf Tim Suton achtmal.
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gom/sfx/news.de/dpa
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