Schwimmen: Mit Flagge und Hymne: Schwimm-Weltverband lässt Russen zu
Russische Schwimmer dürfen wieder unter ihrer Landesflagge und mit Hymne antreten. Der Weltverband hat dafür aber Bedingungen festgelegt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dürfen russische und belarussische Schwimmer jetzt wieder offiziell für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen sind wieder erlaubt, wie der Weltverband World Aquatics mitteilte.
Bei Athletinnen und Athleten im Juniorenbereich war dies bereits zuvor so. Nun gilt die Regelung auch für Erwachsene. Schon bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Singapur waren einige russische und belarussische Sportler, die ein bestimmtes Zulassungsprozedere durchlaufen hatten, wieder dabei gewesen. Sie mussten allerdings unter neutraler Flagge starten.
Verpflichtende Dopingtests
Um wieder an Veranstaltungen des Weltverbands teilzunehmen, müssen Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus zuvor vier aufeinanderfolgende Dopingproben mit einem negativen Ergebnis überstehen. Zudem sollen Hintergrundüberprüfungen stattfinden. Die nächste Schwimm-WM findet im kommenden Jahr in Budapest statt.
"Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können", wird Husain Al Musallam, Präsident von World Aquatics, in der Mitteilung zitiert.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Sport":
- Munich Open: Galloway / John gegen Luz / Matos
- Munich Open: Francisco Cerundolo dominiert das Spiel gegen Sumit Nagal
- Barcelona Open: Corentin Moutet dominiert das Spiel gegen Ignacio Buse
- Barcelona Open: Ethan Quinn - Reilly Opelka LIVE
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.