Bundesliga News: Der 29. Bundesliga-Spieltag im Telegramm
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Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Samstag:
Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Der Druck lastet auf den Gästen, bei denen die Champions-League-Teilnahme arg auf der Kippe steht. Der BVB kann diese im besten Fall bereits an diesem Wochenende schaffen.
Statistik: Die vergangenen beiden Pflichtspiele in Dortmund gewann Leverkusen: Vor dem Pokalsieg im Dezember ging auch das bislang letzte Bundesligaduell in Dortmund im Januar 2025 an die Werkself.
Personal: Adeyemi fehlt dem BVB gelbgesperrt. Bei Leverkusen steht nur hinter Quansah noch ein Fragezeichen.
Besonderes: Auch wenn es bei den Gästen etwas rumort, ist die Werkself schwer zu schlagen. Seit sechs Bundesligaspielen gab es keine Niederlage mehr. Von den vergangenen elf Spielen verlor Leverkusen nur eins.
RB Leipzig - Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Im Kampf um die Champions League will Leipzig den dritten Sieg in Serie einfahren. RB holte zuletzt vier Siege aus fünf Spielen. Borussia verlor nur eines der vergangenen fünf Spiele, ließ beim 2:2 gegen Schlusslicht Heidenheim aber wichtige Punkte liegen.
Statistik: Gladbach hat noch nie in Leipzig gewonnen und wartet inzwischen seit vier Monaten auf einen Auswärtssieg. Beim letzten Auftritt in Leipzig gab es im November 2024 ein 0:0. Es war das bislang letzte Mal, dass RB daheim ohne Tor blieb.
Personal: Lukeba fällt bei RB aus. Gruda und Harder sind fraglich. Gladbach hofft auf ein Comeback von Hack und auch die Rückkehr von Nationalspieler Kleindienst steht bevor.
Besonderes: Reitz spielt das letzte Mal gegen RB. Ab Sommer wechselt er nach Leipzig. "Er ist ein Spieler, der auf jeden Fall über Dynamik und Intensität kommt, ein gutes Spielverständnis hat", lobte RB-Cheftrainer Werner.
VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Der VfL Wolfsburg steht nach elf sieglosen Spielen in Serie mit dem Rücken zu Wand. Auch der neue Trainer Hecking hat beim Tabellenvorletzten nicht viel bewirken können. In Frankfurt ist die Stimmung ebenfalls mau. Am neuen Coach Riera wachsen die Zweifel.
Statistik: Nur 21 Punkte nach 28 Spieltagen – so wenige hatte der VfL zu diesem Zeitpunkt noch nie. Die Bilanz eines Abstiegskandidaten.
Personal: Wolfsburg muss auf den verletzten Stürmer Wind verzichten. Bei Frankfurt ist Bahoya zurück im Training, Doan fehlte hingegen erkrankt. Ob er rechtzeitig fit wird, ist nicht sicher.
Besonderes: Beim 3:6 in Leverkusen verspielte Wolfsburg erneut eine Führung – bereits zum zwölften Mal in dieser Saison. Insgesamt gaben die Niedersachsen bereits 31 Zähler nach Führungen ab – so viele wie kein anderes Team der Liga.
1. FC Heidenheim - 1. FC Union Berlin (15.30 Uhr/Sky)
Situation: Bei neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in den verbleibenden sechs Partien ist der Klassenerhalt für Heidenheim weit entfernt. Union könnte mit einem Sieg dem Ziel Nicht-Abstieg einen großen Schritt näher kommen.
Statistik: Union hat in bisher fünf Begegnungen in der Bundesliga lediglich einen Punkt erkämpfen können. Auch in der zweiten Liga behielt Heidenheim in zehn Aufeinandertreffen mit fünf Siegen und zwei Remis die Oberhand.
Personal: Heidenheims Sirlord Conteh muss am Knie operiert werden und fällt aus. Bei Union fehlen Ersatztorhüter Matheo Raab und Robert Skov.
Besonderes: Im Hinspiel schnupperten die Berliner bis zur 90. Minute am Premierenerfolg in der Bundesliga, ehe Heidenheim in der Nachspielzeit noch zwei Treffer zum 2:1 gelangen.
FC St. Pauli - FC Bayern München (18.30 Uhr/Sky)
Situation: Was für eine kontrastreiche Woche für die Bayern: Zweimal geht es gegen Real Madrid - und dazwischen zum Abstiegskandidaten St. Pauli.
Statistik: Alle drei Duelle seit St. Paulis Bundesliga-Rückkehr waren eng: Im Hinspiel siegten die Bayern sogar erst durch zwei Tore in der Nachspielzeit (3:1). Auch davor hieß es nur 3:2 und 1:0.
Personal: Bei St. Pauli fehlt mit Smith, Sands und Kapitän Irvine nahezu eine komplette Achse. Bayern-Trainer Kompany dürfte personell vor dem Real-Rückspiel ordentlich rotieren.
Besonderes: Der uralte Torrekord der Münchner aus der Bundesligasaison 1971/72 könnte fallen. Die Bayern brauchen nur zwei Tore, um ihre eigene Marke von 101 Treffern zu überbieten.
Sonntag:
1. FC Köln - Werder Bremen (15.30 Uhr/DAZN)
Situation: Die Kölner stehen unter Zugzwang, Werder hat noch einen Punkt Vorsprung. Mit einem Sieg kann der FC vorbeiziehen, bei einer Niederlage droht aber der Absturz auf den Relegationsplatz.
Statistik: Nach zehn Auswärtsniederlagen nacheinander haben die Bremer nun die Chance, zum dritten Mal in Serie in der Fremde zu gewinnen: Damit wäre der Clubrekord eingestellt. Köln hat hingegen keines der vergangenen vier Heimspiele gewonnen.
Personal: Bei den Kölnern dürfte El Mala wieder in der Startelf stehen. Bei Werder ist Stage noch fraglich, Njinmah dürfte fit werden. Der nicht austrainierte Boniface spielt weiter keine Rolle.
Besonderes: Wagner gibt sein Heimdebüt als FC-Coach. Der Kwasniok-Nachfolger stand erst einmal beim Auswärtsspiel in Frankfurt als Cheftrainer der Seitenlinie.
VfB Stuttgart - Hamburger SV (17.30 Uhr/DAZN)
Situation: Der VfB möchte sich nach dem 0:2 gegen Dortmund keinen nächsten Heim-Ausrutscher im Kampf um die Champions-League-Qualifikation erlauben. Der HSV kann einen wichtigen Schritt für den Klassenverbleib schaffen.
Statistik: Der HSV ist Spezialist für Unentschieden. Zehnmal spielten die Hanseaten remis, häufiger als jeder andere Bundesligist in dieser Saison. Allein sechsmal sprang in der Rückrunde ein Punkt heraus - in elf Partien.
Personal: Der VfB muss auf den gelbgesperrten Kapitän Karazor verzichten. Den HSV hat es schwer erwischt: Der gesperrte Muheim und der verletzte Vuskovic fehlen sicher, Lokonga mit großer Wahrscheinlichkeit.
Besonderes: Das Hinspiel verlor der VfB in Hamburg 1:2 - nach einer verunglückten Freistoßvariante und einem erfolgreichen HSV-Konter. Den HSV zeichnen zehn Kontertoren in dieser Saison aus, der VfB hat schon neun kassiert.
FSV Mainz 05 - SC Freiburg (19.30 Uhr/DAZN)
Situation: Beide Teams gehen mit Rückwind aus den Europapokal-Spielen in die Partie. Mainz gewann in der Conference League im Viertelfinal-Hinspiel 2:0 gegen Racing Straßburg, Freiburg in der Europa League gegen Celta Vigo sogar 3:0.
Statistik: Die Mainzer sind seit mehr als fünf Jahren sieglos gegen den Sport-Club. Den bislang letzten Erfolg feierten die Rheinhessen am 13. März 2021 mit einem 1:0 zu Hause. Seitdem gab es sechs Unentschieden sowie drei Siege für Freiburg.
Personal: Bei Mainz fällt wie schon gegen Straßburg Lee wegen einer Zehenverletzung aus. Ob Nationalspieler Amiri nach seiner Fersenverletzung erstmals in den Kader zurückkehrt, ist offen. Bei Freiburg fehlen weiter Osterhage und Rosenfelder.
Besonderes: Für den Mainzer Keeper Batz dürfte es eine besondere Partie werden. Der 35-Jährige spielte von 2011 bis 2015 für Freiburg. Für die erste Mannschaft kam er aber nur zu einem einzigen Einsatz.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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