French Open 2026 im TV und Live-Stream: Halbfinale der Damen heute - Mensik fordert Zverev am Freitag

Vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 blicken Tennis-Fans gespannt nach Paris: Stars wie der Alexander Zverev kämpfen beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres um prestigeträchtige Pokale. Alle wichtigen Infos hier.

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Alexander Zverev besiegte im Viertelfinale Rafael Jódar. (Foto) Suche
Alexander Zverev besiegte im Viertelfinale Rafael Jódar. Bild: picture alliance/dpa/AP | Thibault Camus
  • French Open 2026 finden vom 24. Mai bis 7. Juni in Paris statt
  • Zeitplan des Roland-Garros-Turniers für Tennis-Fans im Überblick
  • Alle Ergebnisse - wie schlagen sich die Deutschen?

Der Italiener Jannik Sinner und der Spanier Carlos Alcaraz schrieben bei den French Open 2025 Geschichte: Sie absolvierten das längste Finale beim Roland-Garros-Turnier. In einem extrem spannenden Match, das 5 Stunden und 29 Minuten dauerte, setzte sich am Ende Alcaraz mit 4:6, 6:7, 6:4, 7:6 und 7:6 durch. 2026 wollte er zum dritten Mal in Folge in Paris gewinnen, musste jedoch kurzfristig aufgrund einer Verletzung absagen. Die Konkurrenz ist trotzdem stark. Der deutsche Tennis-Star Alexander Zverev peilt seinen ersten Grand-Slam-Sieg an. Bei den Damen wollte die US-Amerikanerin Coco Gauff ihren Titel auf Sand verteidigen, schied jedoch früh aus.

French Open 2026 vom 24. Mai bis 7. Juni: Die Termine von der 1. Runde bis zum Finale

Die 125. French Open finden vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 statt. Eine Woche zuvor finden bereits die Qualifikationsmatches statt. Es werden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren Wettbewerbe im Einzel ausgetragen. Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

  • 24. Mai bis 26. Mai: 1. Runde
  • 27. Mai bis 28. Mai: 2. Runde
  • 29. Mai bis 30. Mai: 3. Runde
  • 31. Mai bis 1. Juni: Achtelfinale
  • 2. Juni bis 3. Juni: Viertelfinale
  • 4. Juni: Halbfinale Damen
  • 5. Juni: Halbfinale Herren
  • 6. Juni: Finale Damen
  • 7. Juni: Finale Herren

Das sind die Halbfinal-Partien:

Donnerstag, 4. Juni

Frauen:

  • Marta Kostjuk - Mirra Andrejewa: 1:6, 3:6
  • Diana Schneider - Maja Chwalinska
Freitag, 5. Juni
Männer
  • Jakub Mensik - Alexander Zverev
  • Matteo Arnaldi - Flavio Cobolli

Das waren die Viertelfinals:

Dienstag, 2. Juni

Männer:

  • Rafael Jodár - Alexander Zverev: 7:6, 6:1, 6:3
  • Jakub Mensik - Joao Fonseca: 6:4, 6:3, 7:6 (7:3)

Frauen:

  • Mirra Andrejewa - Sorana Cirstea: 6:0, 6:3
  • Elina Switolina - Marta Kostjuk: 3:6, 6:2, 2:6

Mittwoch, 3. Juni

Männer:

  • Matteo Berrettini - Matteo Arnaldi: 5:7, 2:5 (Aufgabe Berrettini)
  • Felix Auger-Aliassime - Flavio Cobolli: 6:4, 4:6, 4:6,4:6

Frauen:

  • Anna Kalinskaja - Maja Chwalinska: 6:7 (3:7), 3:6
  • Aryna Sabalenka - Diana Schneider: 6:3, 5:7, 0:6

Damen und Herren kämpfen auch im Doppel um den Pokal. Außerdem steht ein Mixed-Turnier auf dem Programm.

Tennis im TV und Live-Stream: Roland Garros bei Eurosport

Tennis-Fans können sich freuen: Die Top-Matches der French Open 2026 werden im Free-TV bei Eurosport 1 gezeigt. Der Sender ist auch über die kostenpflichtigen Streamingdienste discovery+ und DAZN empfangbar. Dort sind zudem weitere Matches zu sehen, die im Pay-TV bei Eurosport 2 übertragen werden.

Aktuelle Ergebnisse der French Open 2026

An dieser Stelle halten wir Sie während des Roland-Garros-Turniers über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden.

+++04.06.2026: Russin Andrejewa besiegt Ukrainerin Kostjuk im Halbfinale +++

Tennisspielerin Mirra Andrejewa ist mit einer Glanzleistung ins Finale der French Open eingezogen. Die 19 Jahre alte Russin gewann das brisante Halbfinale gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk (23) klar mit 6:1, 6:3 und erreichte erstmals in ihrer Karriere das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers.

Nach Matchende verzichtete Kostjuk wie erwartet auf einen Handschlag mit Andrejewa am Netz. Damit wollen ukrainische Tennisprofis ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen.

Kostjuk zeigt Nerven

Die an Nummer acht gesetzte Andrejewa, die von der früheren spanischen Topspielerin Conchita Martínez trainiert wird, zeigte abermals eine starke Vorstellung und ist im Finale am Samstag die Favoritin. Das zweite Halbfinale findet im Anschluss auf dem Court Philippe Chatrier zwischen der polnischen Qualifikantin Maja Chwalinska und der Russin Diana Schnaider statt.

Im Gegensatz zu Andrejewa zeigte Kostjuk in ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinale Nerven. Die 23-Jährige verlor erstmals nach 16 Siegen auf der Tour wieder ein Match, weil sie insgesamt 34 unerzwungene Fehler machte. Sie hatte dem Anschein nach auch Probleme mit dem Wind, ehe das Dach geschlossen wurde. Das Publikum war größtenteils auf Seiten der Ukrainerin, doch auch diese Unterstützung half wenig.

Kostjuk hatte nach ihrem Auftaktmatch in Paris öffentlich gemacht, dass hundert Meter von ihrem Elternhaus eine Rakete ein Gebäude zerstört habe. Sie zeigte auf der Pressekonferenz auch ein Bild auf dem Handy, das die Zerstörung zeigen soll. Sie versuche, wann immer es geht, "an die Schrecken des Alltagslebens der Menschen" in ihrer Heimat zu erinnern, sagte Kostjuk.

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/fka/news.de/dpa

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