Fußball-WM: Italien darf nach Sieg gegen Nordirland weiter auf WM hoffen

Italien atmet auf. Die Squadra Azzurra behält die Möglichkeit, nach zwölf Jahren wieder zur WM zu fahren. Das 2:0 gegen Nordirland im Playoff-Halbfinale ist schwer erkämpft. Noch fehlt ein Schritt.

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Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal. 16 Startplätze werden Ende März noch in den Playoffs vergeben. (Foto) Suche
Insgesamt 48 Teams kämpfen bei der Fußball-WM 2026 um den Pokal. 16 Startplätze werden Ende März noch in den Playoffs vergeben. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Der viermalige Fußball-Weltmeister Italien hat seine Chance auf erstmalige WM-Teilnahme seit 2014 gewahrt. Im Halbfinale der europäischen Playoffs setzte sich das Team von Nationaltrainer Gennaro Gattuso in Bergamo gegen Nordirland mit 2:0 (0:0). 2018 und 2022 hatte Italien jeweils die WM-Qualifikation verpasst.

Die Treffer erzielten Sandro Tonali (56. Minute) von Newcastle United und mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze und Moise Kean (80.) von der AC Florenz. Am Dienstag spielen die Italiener beim Sieger des anderen Halbfinals Wales gegen Bosnien-Herzegowina um einen der letzten Plätze bei der WM-Endrunde im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada.

Italien tut sich schwer gegen disziplinierte Nordiren

Vor 25.000 Zuschauern in Bergamo taten sich die Italiener nach einem guten Beginn schwer. Die Nordiren verteidigten diszipliniert und machten die Räume für die Gastgeber eng. Der Squadra Azzurra fiel nur wenig ein, um die Abwehrkette der Nordiren zu überspielen. Nur bei einem Schuss von Federico Dimarco (8.) musste Gäste-Keeper Pierce Charles vor der Pause ernsthaft eingreifen.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Italiener aktiver. Ihnen gelang es, den Druck zu erhöhen und sich mehr Chancen herauszuspielen. Das Tor von Tonali wirkte wie eine Befreiung. Von da an wurden die Gastegeber auch spielerisch besser. Nach Keans Tor war die Entscheidung gefallen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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/roj/news.de

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