Fußball-WM: Novum für Nagelsmann: Elf Wechsel gegen Schweiz möglich

Im Länderspiel gegen die Schweiz darf Julian Nagelsmann bis zu elf Mal wechseln – so oft wie nie zuvor. Was hinter der neuen Testspiel-Regel steckt.

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Der Spielball für die Fußball-WM 2026 ("adidas Trionda"). (Foto) Suche
Der Spielball für die Fußball-WM 2026 ("adidas Trionda"). Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Claudio Thoma

Julian Nagelsmann kann im WM-Test gegen die Schweiz so viele Spieler einsetzen wie in keinem seiner bislang 29 Länderspiele als Bundestrainer. Wie der Deutsche Fußball-Bund bestätigte, kommt am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Basel eine neue Regel zur Anwendung, die beiden Trainern bis zu elf Auswechslungen ermöglicht. Grundlage ist eine Entscheidung des International Football Association Board (Ifab) von Ende Februar.

Die Regelhüter des Weltfußballs hatten beschlossen, in offiziellen Test-Länderspielen die bisher möglichen Auswechslungen von sechs auf acht zu erhöhen. Einigen sich beide Mannschaften auf ein höheres Limit sind sogar bis zu elf Auswechslungen möglich.

Eine entsprechende Anzahl wurde vom DFB und dem Schweizerischen Fußball-Verband für die Partie in Basel vereinbart. Als Beschränkung bleibt es aber bei drei sogenannten Wechselfenstern plus der Halbzeitpause als Slots. Es können also nicht elf Einzelwechsel gemacht werden. So soll Zeitspiel verhindert werden.

Schweiz-Coach will Kontingent ausschöpfen

Murat Yakin, der Coach der Eidgenossen, kündigte bereits an, dass er dieses Kontingent ausschöpfen möchte, um möglichst viele WM-Kandidaten einsetzen zu können. Julian Nagelsmann hat 25 Spieler im Aufgebot und könnte somit bis auf drei Akteure alle zum Einsatz bringen - inklusive der DFB-Neulinge Lennart Karl und Jonas Urbig.

Bei der WM im Sommer gilt allerdings weiterhin die Regel für Pflichtspiele mit bis zu fünf Auswechslungen und einer weiteren, wenn ein Spiel in die Verlängerung geht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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/roj/news.de

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