Paralympics: Nach Dopingfall: Triathlet Schulz bekommt Paralympics-Silber

Para-Triathlet Martin Schulz rückt bei den Paralympics in Paris nachträglich vom dritten auf den zweiten Platz vor. Der Grund ist ein Dopingvergehen eines Konkurrenten.

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Das Symbol der Paralympischen Spiele hängt am Arc de Triomphe in Paris. Die Paralympics 2024 finden vom 28. August bis 8. September statt. (Foto) Suche
Das Symbol der Paralympischen Spiele hängt am Arc de Triomphe in Paris. Die Paralympics 2024 finden vom 28. August bis 8. September statt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Christophe Ena

Para-Triathlet Martin Schulz kann sich nachträglich über die Silbermedaille bei den Paralympischen Spielen 2024 in Paris freuen. Der 36-Jährige vom SC DHfK Leipzig hatte am 2. September 2024 im Sprintrennen ursprünglich Bronze geholt. Doch der zweitplatzierte Brasilianer Ronan Nunes Cordeiro wurde wegen eines Dopingvergehens nun disqualifiziert, wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) mitteilte. Dadurch rückt der zweimalige Paralympicssieger aus Sachsen auf den zweiten Platz vor.

Cordeiro war im Rahmen einer Wettkampfkontrolle positiv auf das anabole androgene Steroid 19-Norandrosteron getestet worden. Dieses ist zu jedem Zeitpunkt verboten, worauf er im Oktober 2024 vorläufig suspendiert wurde. Gegen die eingeleitete Anklage des IPC ging der 29-Jährige zwar in Berufung. Mit dieser scheiterte Cordeiro aber bei einer Anhörung am 28. Januar 2026. Das unabhängige Anti-Doping-Tribunal des IPC bestätigte die Entscheidung.

Daraufhin wurde das Ergebnis von Cordeiro in Paris annulliert. Jetzt entscheidet der Weltverband World Triathlon über weitere Konsequenzen wie eine Sperre.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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