Skispringen 2026: Wind zu stark: Frauen-Skifliegen abgebrochen

Der Wind bringt die Pläne der Skispringerinnen in Norwegen durcheinander. Weil das Skifliegen vorzeitig abgebrochen wird, zählt die Rekordweite einer deutschen Springerin nicht.

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Deutschlands Skispringer Karl Geiger in Aktion. (Foto) Suche
Deutschlands Skispringer Karl Geiger in Aktion. Bild: picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Wegen zu starken Windes ist das Skifliegen der Frauen im norwegischen Vikersund vorzeitig abgebrochen worden. Die Jury entschied sich mitten im zweiten Durchgang, den Wettbewerb nicht fortzusetzen. Zuvor hatte es eine längere Pause gegeben. Ein fulminanter Flug von Selina Freitag zur deutschen Rekordweite von 227,5 Metern im zweiten Durchgang zählte damit nicht. Gewertet wurde das Ergebnis nach dem ersten Durchgang.

So siegte wie schon am Samstag die Norwegerin Eirin Maria Kvandal vor Nika Prevc aus Slowenien und der Norwegerin Anna Odine Stroem. Freitag landete als beste Deutsche auf Rang zehn. Im ersten Versuch war die Sächsin 216 Meter weit geflogen.

Freitag: "Das gute Gefühl bleibt auf jeden Fall erstmal"

Auch wenn ihr zweiter Flug nicht zählte, war Freitag glücklich. "Heute hat es wirklich richtig, richtig Spaß gemacht", sagte sie im ZDF. "Ich war einfach bereit. Ich habe einfach durchgezogen. Es war mega, mega cool." Die 24-Jährige ergänzte: "Ich freue mich riesig, dass ich das so durchziehen konnte auch vom Kopf her. Das gute Gefühl bleibt auf jeden Fall erstmal."

Am kommenden Wochenende findet zum Abschluss der Weltcup-Saison erneut ein Skifliegen statt, dann im slowenischen Planica. Skifliegen zählt erst seit 2024 zum Weltcup-Programm der Athletinnen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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