Fußball News: Argentiniens Verbandschef erscheint in Steuer-Fall vor Gericht

Der Fußballverband soll Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in Millionenhöhe nicht fristgerecht überwiesen haben. Es sind nicht die einzigen Ermittlungen gegen den Verband des Weltmeisters.

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Im Zuge eines Steuerverfahrens gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) ist Verbandschef Claudio "Chiqui" Tapia zur Vernehmung vor einem Gericht in Buenos Aires erschienen. "Wir haben getan, was der Richter wollte", sagte er beim Verlassen des Gerichtsgebäudes. Laut lokalen Medienberichten äußerte er sich nicht mündlich zu den Vorwürfen, sondern legte eine über 100 Seiten lange schriftliche Erklärung vor. Dasselbe hatte Schatzmeister Pablo Toviggino bereits am Vortag getan.

Die argentinische Steuerbehörde wirft dem Fußballverband vor, in den Jahren 2024 und 2025 Steuern und Sozialabgaben nicht fristgerecht an den Fiskus überwiesen zu haben. Dadurch seien Schulden in Höhe von 19 Milliarden Pesos (11,8 Mio Euro) aufgelaufen. Die AFA argumentiert, es handele sich um ein Missverständnis, zudem sei ein Teil Schulden bereits getilgt worden.

Gegen den argentinischen Fußballverband und die Führungsriege wird derzeit in einer ganzen Reihe von Fällen ermittelt. Unter anderem geht es um mutmaßliche Veruntreuung und Geldwäsche über ein in den USA registriertes Unternehmen, das im Auftrag der AFA Sponsorengeldern und Zahlungen für internationale Übertragungsrechte kassierte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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