Formel 1 News: Medien: Kein Ersatz für fragliche Formel-1-Rennen
Infolge des Iran-Kriegs stehen die Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien auf der Kippe. Eine Entscheidung soll spätestens bis zum 20. März fallen. Ersatz? Soll es im Fall einer Absage nicht geben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Im Fall einer Absage der Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien wird es von der Formel 1 vermutlich keinen Ersatz geben. Aufgrund der militärischen Eskalation im Nahen Osten sind die für den 12. und 19. April angesetzten Veranstaltungen fraglich.
"An erster Stelle steht für uns die Sicherheit aller Beteiligten, der Menschen und des Veranstalters selbst", sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali dem TV-Sender Sky Sports F1 vor dem ersten Grand Prix des Jahres in Australien.
Entscheidung bis zum 20. März
Man wolle noch keine Stellungnahme abgeben, "da sich die Lage entwickelt und wir noch Zeit haben, die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung wird gemeinsam getroffen", sagte Domenicali mehr als eine Woche vor dem zweiten Grand Prix des Jahres in Shanghai am 15. März.
Der Formel-1-Geschäftsführer trifft sich am Samstag in Melbourne mit den Teamchefs. Dabei dürfte auch über die beiden Rennen im April diskutiert werden. Nach Informationen des TV-Senders soll eine Entscheidung spätestens bis zum 20. März getroffen werden.
Was wäre mit Portimao und Imola?
Im Fahrerlager wurde für den Fall einer Absage von Bahrain und Saudi-Arabien dennoch über verschiedene Varianten spekuliert. Etwa ein zweites Rennen in Suzuka gleich im Anschluss an den Grand Prix von Japan am 29. März. Als mögliche Ersatzkandidaten für Bahrain und Saudi-Arabien wurden aber auch Portimao (Portugal) und Imola (Italien) genannt. Allerdings dürfte zu wenig Zeit sein, um diese Veranstaltungen zu organisieren.
In Bahrain und Saudi-Arabien sollen eigentlich der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden. Werden diese Termine ersatzlos gestrichen, umfasst der Rennkalender nur noch 22 statt 24 Rennen. Der April wäre dann Formel-1-frei, gefahren würde erst wieder am 3. Mai in Miami.
Katar und Abu Dhabi am Saisonende
Die Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschließen.
Am Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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