Tennis News: Krieg in Nahost: Tennis-Turnier unterbrochen

Die iranischen Vergeltungsangriffe in den Golfstaaten beschäftigen auch den Sport. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Challenger-Turnier unterbrochen worden - ein Alarm wurde ausgelöst.

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Aktuelle Tennis-Nachrichten und -Ergebnisse auf news.de. Bild: Adobe Stock / Alexi Tauzin

Ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Medienberichten zufolge aufgrund einer Sicherheitswarnung unterbrochen worden. Darüber berichteten unter anderem das Portal "The Athletic" und die Zeitung "Gulfnews".

Beim Challenger-Turnier in Fujairah wurde unter anderem das Match zwischen dem Japaner Hayato Matsuoka und Daniil Ostapenkow aus Belarus am Dienstag gegen 13.00 Uhr Ortszeit unterbrochen. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie beide Spieler und der Schiedsrichter eilig den Platz verließen. Matsuoka postete das Video auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu, dass ein Alarm ausgelöst und das Spiel daraufhin unterbrochen worden sei.

Berichten zufolge sollen in der Nähe Explosionen zu hören gewesen sein. Der Grund dafür soll ein Angriff iranischer Drohnen auf die Ölanlagen in Fujairah gewesen sein. Zunächst war unklar, ob und wann das Turnier fortgesetzt werden kann. Für Dienstag war ursprünglich auch das Match des deutschen Jung-Profis Max Schönhaus gegen den Chinesen Yi Zhou angesetzt.

Auch Medwedew hatte Probleme in den Emiraten

Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Samstag unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Es sind Vergeltungsaktionen gegen Verbündete der USA, die gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten.

Zuletzt hatte die ATP in einer Stellungnahme mitgeteilt, die Situation im Nahen Osten genau beobachten und mit Spielern und Behörden Kontakt halten zu wollen. Nach dem Ende 500er-Turniers der Männer in Dubai war bekannt geworden, dass unter anderem der Sieger Daniil Medwedew aus Russland vor Ort festsaß und aufgrund gestrichener Flüge das Land nicht verlassen konnte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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