Reiten: Millionen-Reitturnier wegen des Nahost-Kriegs abgesagt

Wegen des Nahost-Konflikts wird der Auftakt der wichtigsten Reitsport-Serie am Wochenende nicht stattfinden. Viele Pferde und Teammitglieder sind aber schon vor Ort.

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Der Auftakt der Reitsport-Serie Global Champions Tour in Katar ist wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten abgesagt worden. Diese Entscheidung sei "nach sorgfältiger Abwägung der Luftraumbeschränkungen, der Reisezeitpläne der Teilnehmer und der allgemeinen betrieblichen Einschränkungen getroffen" worden, hieß es in einer Mitteilung. Ursprünglich sollte die Saison der weltweit höchstdotierten Turnierserie vom 4. bis 7. März eröffnet werden.

Für das Turnier war ein Preisgeld von knapp einer Million Euro vorgesehen. Bei der gesamten Serie mit 17 Etappen gibt es eine Dotierung von mehr als 16 Millionen Euro. Nach Angaben der Veranstalter soll nach derzeitigem Stand am 11. März die Turnierserie Doha Equestrian Tour fortgesetzt werden.

In der Mitteilung heißt es außerdem, dass "alle Pferde und Personen, die sich derzeit vor Ort befinden, wohlauf sind". Unter anderem sind Pferde und Mitarbeiter der Deutschen Janne Friederike Meyer-Zimmermann, Christian Ahlmann, Philipp Weishaupt und Hans-Dieter Dreher dort. Die Reiter selbst sind in Deutschland und wollten am Wochenende nach Katar fliegen.

Weishaupt hatte am Wochenende mit Verweis auf seine Pflegerin berichtet, dass über dem Turniergelände Drohnen fliegen und abgeschossen werden. "Wir müssen schauen, wie wir die Pflegerinnen und die Pferde da sicher raus bekommen", sagte der Reiter.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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