1. FC Köln News: Nach Notfall im Stadion: FC-Trainer bittet um Entschuldigung

Nach dem eingestellten Fan-Support wegen eines Notfalls im Stadion sorgte Lukas Kwasniok mit seinen Aussagen am Wochenende für Irritationen. Nun hat sich der Kölner Trainer entschuldigt und erklärt.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle News über den 1. FC Köln lesen Sie auf news.de. (Foto) Suche
Aktuelle News über den 1. FC Köln lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Marius Becker

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hat sich in einem minutenlangen Statement nach teils irritierenden Aussagen über den eingestellten Fan-Support nach einem medizinischen Notfall im Stadion entschuldigt. "Wenn ich da jemandem auf den Schlips getreten bin, dann bitte ich um Entschuldigung. Es gibt zwei Dinge, die immer wichtiger sind als Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen", sagte der FC-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim FC Augsburg am Freitag (20.30 Uhr/Sky).

Am Samstag hatte es zu Beginn der Partie zwischen Köln und Hoffenheim (2:2) einen Reanimationsfall auf der Tribüne gegeben. Ein 90 Jahre alter Fan war im kritischen Zustand in ein Krankenhaus gekommen. Daraufhin hatten beide Fanlager ihre Unterstützung eingestellt. Darauf nach der Partie angesprochen hatte Kwasniok unter anderem erklärt, dass sein Verein in dieser Saison bereits mehrfach unter fehlendem Support gelitten habe und es schade sei, dass ein Heimspiel dann nicht mehr so einen Vorteil darstelle.

Unübersichtliche Kommunikationslage nach der Partie

Es sei nicht immer so einfach nach einem emotionalen Spiel die richtigen Worte zu finden, sagte Kwasniok nun sichtlich emotional. "Die Kommunikationslage war für uns während und nach dem Spiel unübersichtlich. Mittlerweile haben wir aus den Medien vernommen, dass ein FC-Fan verstorben ist. Da ist es selbstverständlich, den Angehörigen im richtigen Moment - und ich hoffe, das ist jetzt der Fall - mein Beileid auszusprechen und viel Kraft zu wünschen", so der Coach.

Kwasniok verwies aber auf wiederholte Stimmungsboykotts aus unterschiedlichen Gründen - darunter auch wegen Protesten gegen die Innenministerkonferenz. "Aufgrund der unklaren Situation unmittelbar nach dem Spiel war eben mein Fokus darauf gelegt, dass ich das einfach nur schade fand, dass das zum wiederholten Male der Fall gewesen ist. Ohne unsere Fans sind wir schwächer als mit ihnen. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen", appellierte der Trainer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Noch mehr spannende Sport-Nachrichten lesen Sie hier:

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.