Champions League: Ultra-Fans fehlen in Bergamo: BVB-Kritik an Behörden

Wegen polizeilicher Maßnahmen bleiben die Ultra-Fans von Borussia Dortmund dem Königsklassen-Duell bei Atalanta Bergamo fern. Der Club reagiert mit Unverständnis.

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Aktuelle News über Borussia Dortmund lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Bernd Thissen

dortmund/1/">Borussia Dortmund hat polizeiliche Maßnahmen gegen Fans aus der Ultra-Szene vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo als "unverhältnismäßig" kritisiert. "Bei aller Nachvollziehbarkeit einer sicherheitsorientierten Risikobewertung eines Fußballspiels ist Borussia Dortmund über die Reichweite und Dimension der ergriffenen polizeilichen Maßnahmen mehr als überrascht", teilte der Verein mit.

Der BVB habe Kenntnis davon erhalten, "dass einigen BVB-Fans die Ausreise nach Italien verweigert wurde". Andere Anhänger des Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga seien in ihren Unterkünften in Italien von der Polizei aufgesucht worden. Die aktive Fanszene der Dortmunder habe sich deswegen dafür entschieden, der Partie am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) fernzubleiben.

BVB wurde nicht informiert

"In dieser Form und Intensität hat es derartige Maßnahmen im Zusammenhang mit internationalen Auswärtsspielen von Borussia Dortmund bislang nicht gegeben", hieß es vom Verein. Detailliertere Hintergründe zu den stattgefundenen Maßnahmen vonseiten der Behörden seien dem Club derzeit nicht bekannt. Man sei darüber im Vorfeld auch nicht informiert worden.

Der Verein versuche, "nähere Informationen zu den Hintergründen und zur Rechtsgrundlage der Maßnahmen zu erhalten, die für den Club in keiner Weise nachvollziehbar sind". Der BVB bedauere ausdrücklich, "dass ein Teil seiner Fans das Auswärtsspiel in Bergamo durch dieses zweifelhafte Verhalten der Behörden nicht im Stadion verfolgen kann."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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