Blutiger Crash bei Olympia: Kamila Sellier blutüberströmt – Rennen endet im Drama
Schock bei den Olympischen Winterspielen: Nach einem heftigen Sturz wird Kamila Sellier von der Kufe einer Konkurrentin im Gesicht getroffen. Blut fließt, Sanitäter eilen herbei und das Rennen endet im Drama.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Kufe von Kristen Santos-Griswold trifft Sellier bei Sturz im Gesicht
- Tiefe Verletzung unter dem linken Auge – Abtransport ins Krankenhaus
- Auch Arianna Fontana betroffen, kehrt nach Neustart stark zurück
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Dramatische Szenen bei den Olympischen Winterspielen: Beim Viertelfinale im Eisschnelllauf kam es zu einem schweren Zusammenstoß, bei dem die Französin Kamila Sellier eine tiefe Gesichtsverletzung erlitt. Bilder zeigten, wie sie nach dem Sturz blutüberströmt auf dem Eis lag.
Kufe trifft Gesicht von Kamila Sellier – Sanitäter eilen herbei
Das Unglück nahm seinen Lauf, als Sellier hinter der US-Amerikanerin Kristen Santos-Griswold zu Fall kam. Während des Sturzes schnellte der Schlittschuh ihrer Konkurrentin nach oben und die Kufe traf Sellier im Gesicht. Augenzeugen berichten laut "The Sun" von einem sofort sichtbaren Schnitt, aus dem Blut strömte. Die 25-Jährige rutschte noch einige Meter über das Eis und krachte schließlich gegen die Bande. Innerhalb von Sekunden waren Rettungskräfte zur Stelle. Um sie vor neugierigen Blicken zu schützen, spannten Helfer ein Tuch auf, während die Athletin medizinisch versorgt wurde.
Verletzung unter dem Auge von Kamila Sellier – Transport ins Krankenhaus
Sellier blieb nach ersten Informationen bei Bewusstsein, klagte jedoch über starke Schmerzen im Bereich des Jochbeins, knapp unterhalb des linken Auges. Noch in der Halle wurde sie stabilisiert, anschließend auf einer Trage abtransportiert und zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht. Dort sollten Röntgenaufnahmen Aufschluss über das genaue Ausmaß der Verletzung geben. "Kamila wurde operiert, wobei der auf dem CT-Scan zu sehende beschädigte Knochen wieder zusammengesetzt und alles gereinigt wurde", sagte der polnische Funktionär Konrad Niedzwiedzki dem Sender Eurosport.
Auch Topstar Fontana beteiligt
In die turbulente Szene verwickelt war auch Italiens Ausnahmeathletin Arianna Fontana. Sellier prallte im Sturz gegen sie, was zusätzliche Unruhe ins Feld brachte. Fontana konnte das Rennen nach einem Neustart fortsetzen und belegte schließlich Rang zwei hinter der Südkoreanerin Dohee Noh. Der Vorfall überschattet den Wettkampf und erinnert daran, wie riskant die Hochgeschwindigkeitsrennen auf dem Eis sind. Statt Medaillenjubel stand an diesem Tag vor allem die Gesundheit einer Athletin im Fokus.
Am Samstagnachmittag meldete sich Sellier zum ersten Mal seit ihrem Unfall selbst zu Wort. Auf Instagram postete sie ein Foto, das ihre unversehrte Gesichtshälfte zeigte. "Ich weiß, dass dieses Bild mich irgendwann daran erinnern wird, dass ich stärker bin, als mir scheint", schrieb sie dazu. "Ich möchte auch sagen, dass es mir ganz gut geht."
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mlk/news.de
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