Bundesliga News: Der 23. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

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Aktuelle Nachrichten zur Fußball-Bundesliga lesen Sie hier auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Michael Schwartz

Samstag:

Bayern München - Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Die Münchner können den Vorsprung auf den BVB vor dessen Top-Spiel in Leipzig zumindest vorübergehend auf neun Punkte ausbauen. Unter dem neuen Coach Riera zeigt sich die Eintracht formverbessert.

Statistik: In den vergangenen fünf Jahren punktete die Eintracht in der Hälfte der zehn Bundesliga-Duelle gegen den FC Bayern. Seit Beginn der Saison 2019/20 gewann keine Mannschaft öfter gegen die Münchner als Frankfurt.

Personal: Kapitän Neuer fehlt weiter wegen eines Faserrisses und wird erneut von Urbig im Tor vertreten. Olise kehrt nach Gelb-Sperre in die Startelf zurück. Bei den Gästen fallen nun auch noch Kristensen und Knauff aus. Nationalspieler Burkardt steht vor seinem Comeback.

Besonderes: Kane erzielte 41 Tore in 35 Bayern-Pflichtspielen. Das ist in den Top-10-Ligen in Europa der Bestwert. Der Starstürmer hat in dieser Bundesliga-Saison mit 26 Treffern nach 22 Spieltagen den historischen Rekord von Robert Lewandowski eingestellt. Er ist der erste Spieler, der in seinen ersten drei Bundesliga-Saisons jeweils mindestens 25 Mal traf.

VfL Wolfsburg - FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Die zuletzt stabileren Augsburger könnten sich durch einen Sieg im Abstiegskampf-Duell bei den kriselnden Wolfsburgern ein ordentliches Polster auf die Abstiegszone verschaffen.

Statistik: Der FCA holte in den fünf Partien der Rückrunde zehn Punkte und damit so viele wie die Top-Clubs Bayern, Leverkusen und Stuttgart.

Personal: Die Wolfsburger müssen weiter auf ihren wichtigen Offensivspieler Wimmer (Oberschenkelverletzung) verzichten. Augsburg muss weiter ohne die beiden verletzten Abwehrspieler Gouweleeuw (Innenbandriss im Knie) und Matsima (Sehnenabriss im Oberschenkel) auskommen.

Besonderes: Vor der Partie werden die Spieler wegen einer Aktion in Arbeitsjacken des Volkswagen-Werks ins Stadion einlaufen. Statt der üblichen Einlaufkinder werden dann auch Beschäftigte des Automobilkonzerns an ihrer Seite sein.

1. FC Union Berlin - Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Union wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg, hat aber noch ein Polster auf die Abstiegsränge. Die Werkself könnte sich auf Platz vier verbessern.

Statistik: Die Bilanz spricht eindeutig für Leverkusen: Bayer verlor nur eines der 16 Pflichtspiele gegen die Eisernen.

Personal: Die Defensivspieler Leite und Rothe fehlen den Berlinern weiterhin. Leverkusen muss auf Torwart Flekken, Ben Seghir und Tella verzichten. Möglicherweise wechselt Trainer Hjulmand auf einigen Positionen durch.

Besonderes: Die Werkself kassierte 41 Prozent ihrer Gegentore nach Standards. Die Köpenicker erzielten 39 Prozent ihrer Treffer nach ruhenden Bällen.

1. FC Köln - TSG 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr/Sky)

Situation:Hoffenheim ist im Flow und kann nach sechs Siegen aus sieben Spielen weitere Punkte für die Champions League sammeln. Für die Kölner, die das Hinspiel überraschend gewannen, könnte es nach der dritten Niederlage am Stück brenzlig werden.

Statistik:Der letzte Kölner Heimsieg gegen Hoffenheim liegt fast elf Jahre zurück. Von den 13 Bundesliga-Heimspielen gegen die TSG gewann der FC nur zwei.

Personal: Die Gastgeber haben Johannesson und Heintz wieder an Bord, Simpson-Pusey steht wohl im Kader. Maina, Hübers und Kilian fehlen weiterhin. Bei Hoffenheim kehren Bernardo und Akpoguma zurück. Der Ex-Kölner Lemperle fehlt verletzt.

Besonderes: FC-Shootingstar El Mala feierte im Hinspiel sein Startelf-Debüt in der Bundesliga. Dabei gelang ihm mit dem 1:0-Siegtreffer auch sein erstes Auswärtstor in der Liga.

RB Leipzig - Borussia Dortmund (18.30 Uhr/Sky)

Situation: Dortmund möchte Bayern-Jäger bleiben, sechs Punkte Rückstand sind es zum Tabellenführer. Leipzig benötigt Punkte für die Champions-League-Qualifikation, ist aktuell nur Fünfter.

Statistik: Die vergangenen fünf Heimspiele gewann Leipzig gegen Dortmund. Insgesamt ist die Bilanz ausgeglichen. Beide Teams haben acht Siege auf dem Konto, zudem gab es drei Unentschieden.

Personal: Vandevoordt steht für den verletzten Gulacsi im RB-Tor. Dortmund muss auf Schlotterbeck, Süle, Can und Mané verzichten.

Besonderes: BVB-Trainer Kovac hat noch nie gegen seinen Leipziger Kollegen Werner gewonnen. In vier Duellen - drei davon Wolfsburg gegen Bremen - gab es drei Remis und eine Niederlage für Kovac.

Sonntag:

SC Freiburg - Bor. Mönchengladbach (15.30 Uhr/DAZN)

Situation: Freiburg ist in der oberen Tabellenhälfte etabliert, hat aber neun Punkte Rückstand auf Rang sechs. Gladbach muss sich angesichts von nur drei Zählern Vorsprung vor Platz 16 mit dem Abstiegskampf beschäftigen.

Statistik: In Freiburg ist Gladbach ein gern gesehener Gast. Seit 17 Partien und 23 Jahren haben die Südbadener gegen die Fohlen nicht verloren. Diese Statistik erreicht der SC gegen keinen anderen Gegner.

Personal: Bei Gladbach fehlen mit Kleindienst, Hack, Ngoumou, Reyna und Sarco weiter fünf Angreifer, Kapitän Reitz ist gelbgesperrt. Freiburg muss auf die Verteidiger Rosenfelder, Lienhart und Kübler verzichten.

Besonderes: Die Zuschauer könnten ein enges Spiel erleben. Alle vier Heimspiele - wettbewerbsübergreifend - nach der Winterpause hat Freiburg gewonnen, allerdings jeweils nur mit einem Tor Unterschied.

FC St. Pauli - Werder Bremen (17.30 Uhr/DAZN)

Situation: Die Hamburger könnten im Abstiegskampf-Duell die Bremer bei einem Sieg in der Tabelle überholen und auf einen direkten Abstiegsrang verdrängen. Werder wartet seit zwölf Ligaspielen auf einen Sieg.

Statistik: Nur der Tabellenletzte Heidenheim erzielte weniger Treffer (19) als St. Pauli (20) und Werder (22).

Personal: Der Kiez-Club kann nach zahlreichen Stammspieler-Ausfällen in den vergangenen Wochen wohl wieder auf die Dienste der Leistungsträger Smith, Wahl und Pereira Lage zählen.In der Abwehr müssen die Gäste auf Coulibaly verzichten, in Pieper fehlt ein weiterer Innenverteidiger.

Besonderes: Werder-Coach Thioune droht ein Negativ-Einstand: Denn es gab noch nie einen Trainer der Bremer, der in seinen ersten drei Ligapartien kein Tor bejubeln durfte.

1. FC Heidenheim - VfB Stuttgart (19.30 Uhr/DAZN)

Situation: Der VfB Stuttgart möchte drei Tage nach dem 4:1 in Glasgow seine Champions-League-Ambitionen untermauern. Der 1. FC Heidenheim steckt im Abstiegskampf in einer fast aussichtslosen Lage.

Statistik: Die zwei dienstältesten Bundesliga-Trainer treffen aufeinander - der Unterschied ist aber enorm. Heidenheims Schmidt ist seit September 2007 im Amt, Hoeneß beim VfB seit dem Frühjahr 2023.

Personal: Hoeneß dürfte nach dem Europa-League-Auftritt wieder rotieren. In Heidenheim war Leistungsträger Dorsch in den vergangenen Tagen erkältet.

Besonderes: In Heidenheim steht Coach Schmidt trotz der Misere nicht zur Disposition und dürfte auch im Abstiegsfall weitermachen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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