Olympia 2026: Helm-Skandal: Heraskewytsch erhält Geld für weitere Karriere

Sein Helm ehrt getötete Sportler, das IOC schließt ihn bei Olympia aus – jetzt springen ukrainische Unternehmen ein. Die Prämie für Skeleton-Pilot Heraskewytsch fällt hoch aus.

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Die Olympischen Ringe symbolisieren die Einheit der fünf Kontinente. (Foto) Suche
Die Olympischen Ringe symbolisieren die Einheit der fünf Kontinente. Bild: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Nach dem Ausschluss bei Olympia wegen seines Gedenkhelms hat der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch in seiner Heimat hohe Geldsummen erhalten. "Dieses Geld ist gleich der Olympiaprämie, die er und sein Team im Falle eines Sieges erhalten hätten", schrieb der Kohle- und Stahlmagnat Rinat Achmetow gemäß einer Mitteilung seiner Stiftung. Umgerechnet wurden demnach dem Wohltätigkeitsfonds von Heraskewytsch knapp 200.000 Euro überwiesen. Weitere fünf Unternehmen haben der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge Überweisungen in Höhe von umgerechnet knapp 60.000 Euro angekündigt.

Der 27-Jährige war bei den Winterspielen in Italien kurz vor dem Start der Skeleton-Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen vom IOC untersagten Helm verzichten wollte. Der Kopfschutz zeigt die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern, die infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ums Leben gekommen sind.

Die finanziellen Mittel sollen laut Mitteilung Heraskewytsch dabei helfen, seine Sport-Karriere und seinen Einsatz für die Ukraine auf internationaler Ebene fortzusetzen. Haupt-Geldgeber Achmetow ist auch Besitzer des ukrainischen Fußball-Spitzenclubs Schachtar Donezk.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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