Olympia 2026: Eisschnelllauf-Star Leerdam von Teamkollegin klar bezwungen

Glamour-Girl Jutta Leerdam verpasst ihr nächstes olympisches Gold bei den Eisschnelllauf-Wettbewerben. Eine Landsfrau gewinnt und sorgt damit für eine Premiere.

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Die olympische Goldmedaille, hier in der Hand von Rodler Max Langenhan (Symbolbild). (Foto) Suche
Die olympische Goldmedaille, hier in der Hand von Rodler Max Langenhan (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Eisschnelllauf-Star Jutta Leerdam hat vor den Augen ihres Verlobten Jake Paul ihr zweites Gold bei den Olympischen Winterspielen in Italien verpasst und sich über die 500 Meter mit Silber begnügen müssen. Die 27-jährige Niederländerin musste sich sechs Tage nach ihrem Triumph über 1.000 Meter ihrer siegreichen Landsfrau Femke Kok geschlagen geben. Dritte wurde Miho Takagi aus Japan.

Kok, die über 1.000 Meter den zweiten Platz hinter Leerdam belegt hatte, krönte sich zur ersten niederländischen Olympiasiegerin über die kürzere Sprintdistanz und lief in überragenden 36,49 Sekunden olympischen Rekord. Sophie Warmuth landete als beste Deutsche auf einem guten achten Platz. Anna Ostlender belegte Rang 27.

Leerdam in den sozialen Medien ein Superstar

Leerdam, die auf Instagram inzwischen mehr als sechs Millionen Follower hat, ist mit dem US-Influencer Jake Paul verlobt. Der 29 Jahre alte Trump-Anhänger hat auf Instagram sogar mehr als 28 Millionen Follower und ist auch durch seine Boxkämpfe bekannt. Ende 2025 hatte er gegen den früheren Weltmeister Anthony Joshua verloren.

Leerdam ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten dieser Winterspiele. Das Glamour-Girl zieht die Aufmerksamkeit nicht nur auf dem Eis auf sich. Vor allem abseits davon polarisiert sie immer wieder. Über 500 Meter stahl ihr nun aber Kok die Show und gewann überlegen mit 0,66 Sekunden Vorsprung.

Deutsche Männer in der Teamverfolgung chancenlos

Die deutschen Eisschnellläufer scheiterten zuvor in der ersten Runde der Teamverfolgung klar. Patrick Beckert, Felix Maly und Fridtjof Petzold belegten im Viertelfinale den siebten Rang und haben keine Chance mehr auf eine Medaille. Für die Entscheidung am Dienstag mit den Halbfinals und dem Finale qualifizierten sich Italien, die USA, China und die Niederlande.

Die Teamverfolgung ist seit 2006 in Turin olympisch. Eine Medaille gab es für die deutschen Männer, die disziplinübergreifend sogar seit 2002 auf Edelmetall warten, bislang noch nicht. Die größte Medaillenhoffnung bei diesen Winterspielen ist der 18-jährige Finn Sonnekalb über die 1.500 Meter am Donnerstag.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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