Olympia 2026: Italiens Heldin Lollobrigida: Erst Zweifel, dann Doppel-Gold

Italiens Doppel-Olympiasiegerin Francesca Lollobrigida wollte die Winterspiele schon abhaken. Gesundheitliche Probleme machten ihr zu schaffen. Doch ihr Vater redete auf sie ein.

Erstellt von - Uhr

Die Olympische Flamme für die Olympischen Winterspiele 2026. (Foto) Suche
Die Olympische Flamme für die Olympischen Winterspiele 2026. Bild: picture alliance/dpa/AGF via ZUMA Press | Francesco Fotia

Italiens Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Francesca Lollobrigida hat noch vor Weihnachten ernsthaft daran gezweifelt, an den Heim-Winterspielen teilzunehmen. "Sie sagte unter Tränen: Papa, ich fahre nicht zu den Olympischen Spielen", sagte Vater Maurizio laut italienischen Medien. Seine Antwort sei klar gewesen: "Nein, Francesca, zu den Olympischen Spielen fahren wir. Selbst humpelnd fahren wir hin."

Lollobrigida holte in Mailand sowohl über die 3.000 Meter als auch über die 5.000 Meter überraschend Gold und krönte sich damit zur Langstrecken-Königin dieser Spiele. Sie trotzte damit auch gesundheitlichen Problemen zu Beginn der Saison. Nach Angaben ihres Vaters Maurizio verbrachte sie 24 Stunden in einem Krankenhaus in Rom wegen einer Herpesentzündung ihres 29 Monate alten Sohnes Tommaso. Das habe auch Lollobrigidas Immunsystem belastet. Bei Olympia ist nach Doppel-Gold nun alles vergessen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Sport":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.