Olympia 2026: Nach Olympia-Ausschluss: Ukrainer ruft Sportgericht an

Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch darf wegen eines Helms mit Bildern getöteter Sportler nicht bei den Winterspielen starten. Die Entscheidung will er nun anfechten.

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Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. (Foto) Suche
Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. Bild: picture alliance/dpa/IPA via ZUMA Press | Marco Iacobucci

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch will seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen anfechten. Wie der 27-Jährige im Interview des ZDF ankündigte, will er vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas ziehen. "Wir werden einen Fall für das Cas vorbereiten", sagte Heraskewytsch.

Der Ukrainer durfte nach einer Entscheidung des zuständigen Weltverbands IBSF nicht zum ersten Lauf der Skeleton-Entscheidung antreten. Das Internationale Olympische Komitee entzog ihm die Akkreditierung, weil er sich geweigert hatte, auf seinen Helm mit Bildern von im Krieg getöteten Sportkollegen zu verzichten. Das IOC hatte zuvor entschieden, dass der Helm gegen das Neutralitätsgebot der Olympischen Charta verstößt.

Politische Botschaften sind laut IOC-Regeln an den Wettkampfstätten untersagt. Die Dachorganisation hatte Heraskewytsch als Kompromiss angeboten, anstatt des Helms ausnahmsweise einen Trauerflor am Arm zu tragen. Das hatte der Ukrainer abgelehnt. Auf dem Helm sind Bilder von rund 20 Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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