Olympia 2026: Mails an Epstein-Gehilfin: LA-Organisationschef bleibt im Amt
Die Olympia-Macher von Los Angeles halten an Organisationschef Casey Wasserman fest – trotz E-Mail-Kontakten zur früheren Epstein-Gehilfin. Zuvor hatte das Organisationskomitee Anwälte eingeschaltet.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Organisationschef der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles darf trotz seiner früheren Verbindung zur einstigen Gehilfin des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein im Amt bleiben. Diese Entscheidung verkündete die Spitze des Organisationskomitees nach einer juristischen Prüfung der Angelegenheit und einem Treffen mit dem unter Druck stehenden Casey Wasserman. Der 51-Jährige hatte einen Mail-Wechsel mit der Epstein Ghislaine Maxwell eingeräumt.
In jüngst veröffentlichten Akten im Missbrauchsskandal um Epstein war die Korrespondenz aus dem Jahr 2003 aufgetaucht. Diese habe "lange stattgefunden, bevor ihre schrecklichen Verbrechen bekannt wurden", hatte Wasserman gesagt und sein Bedauern ausgedrückt.
Mithilfe einer externen Anwaltskanzlei habe man festgestellt, dass "die Beziehung von Herrn Wasserman mit Epstein und Maxwell nicht über das hinaus ging, was öffentlich schon dokumentiert ist", teilten die US-Olympiaorganisatoren mit. Daher solle Wasserman seine Führungsposition behalten. Er führt das Olympia-Projekt in Los Angeles seit der Bewerbungsphase.
Popstar Chappell Roan verlässt Wasserman-Agentur
Wasserman ist Gründer einer globalen Sport-, Musik- und Entertainment-Agentur. Seine Firmen betreuen unter anderem internationale Spitzensportler, Schauspieler und Musiker. Die Popsängerin Chappell Roan verließ jüngst Wassermans Agentur und erklärte, sie habe die Pflicht, ihr Team zu schützen. "Für einen bedeutsamen Wandel in unserer Branche ist Verantwortlichkeit erforderlich", fügte sie hinzu. Auch Country-Musiker Orville Peck und die frühere Fußballerin Abby Wambach trennten sich von Wassermans Firma.
Wasserman hatte in einem Statement mitgeteilt, er sei zwar 2002 im Rahmen einer humanitären Reise als Teil einer Delegation der Clinton Foundation mit dem Flugzeug Epsteins geflogen. "Aber ich hatte niemals eine persönliche oder geschäftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein", betonte er. "Es tut mir sehr leid, in irgendeiner Form mit beiden in Verbindung gebracht zu werden."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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