Olympia 2026: Ukrainischer Skeletoni ehrt mit Helm gefallene Athleten
Wladislaw Heraskewytsch zeigt auf seinem Helm Porträts gefallener Sportler. Doch darf er damit wirklich an den Start gehen?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch erinnert mit einem besonderen Helm-Design an durch den Krieg gefallene Sportkollegen. Auf dem Kopfschutz sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Heraskewytsch trug den Helm im offiziellen Training am Montag und hofft, dass er diesen auch im Wettkampf Ende der Woche aufsetzen darf.
"Wir haben keine Regeln verletzt, und ich sollte mit diesem Helm antreten dürfen", sagte Heraskewytsch der Nachrichtenagentur AP und ergänzte: "Ich kann nicht verstehen, wie dieser Helm irgendjemanden verletzen könnte. Er ist eine Hommage an Athleten und einige von ihnen waren Medaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen. Das bedeutet, sie gehören zur olympischen Familie."
Fraglich ist nun, wie das Internationale Olympische Komitee entscheiden wird. Das IOC untersagt in ihren Statuten politische Botschaften und ist für eine Reaktion angefragt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Sport":
- Olympia im TV: Nächste Sendetermine im Überblick
- Fit für Olympia: Das muss man zu den Winterspielen wissen
- Olympia 2026: 2:1 gegen Frankreich: DEB-Frauen kurz vor Viertelfinaleinzug
- Olympia 2026: Deutsches Duell um Rodel-Gold zwischen Taubitz und Fräbel
- FC Bayern München News: Machtkampf in Hoffenheim: Andreas Schicker bleibt
- Olympia 2026: Glamour-Girl Leerdam holt Eisschnelllauf-Gold
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.