Olympia 2026: Norovirus: Deutsches Eishockey-Team mit besonderer Vorsicht
Nach mehreren Norovirus-Fällen beim olympischen Eishockeyturnier der Frauen setzt das deutsche Team auf Hygiene und Gelassenheit. Inzwischen hat sich die Lage nach IOC-Angaben wieder entspannt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die deutschen Eishockey-Frauen haben nach mehreren Norovirus-Fällen bei den Olympischen Winterspielen in Italien keine Angst vor einer Ansteckung, sind aber noch mal deutlich wachsamer als üblich. "Wir sind natürlich momentan noch ein bisschen vorsichtig", sagte Nicola Hadraschek-Eisenschmid nach dem 5:2-Erfolg gegen Japan.
Kapitänin Daria Gleißner erklärte, dass man keine Bedenken habe, man aber öfter die Hände wasche und desinfiziere. "Das sind die Maßnahmen, die von unserem Arzt vorgeschrieben wurden."
Finninnen erwischt es besonders hart
Sowohl die Finninnen als auch die Schweizerinnen waren vom Norovirus betroffen. Besonderes schwer geplagt war die finnische Auswahl. Nachdem 13 der 23 Spielerinnen aufgrund des Norovirus am Dienstagabend in Quarantäne mussten, war das Auftaktspiel gegen Olympiasieger Kanada auf den kommenden Donnerstag verschoben worden. Inzwischen hat sich die Situation aber wieder entspannt.
Auch bei der Schweiz war nach dem 4:3-Shootout-Sieg gegen Tschechien bekanntgeworden, dass eine Spielerin positiv auf das Norovirus getestet wurde. Das gesamte Team verbrachte den Freitagabend in Isolation und nahm nicht an der Eröffnungsfeier teil. Es zeigen aber keine weiteren Spielerinnen Symptome, sagte Hanspeter Betschart, Chefmediziner des Schweizer Olympia-Teams. Somit können alle weiteren Partien wie geplant stattfinden.
IOC: Fälle hängen nicht zusammen
"Die Standardmaßnahmen haben gegriffen. Die Reaktion vom medizinischen Team im Dorf war hervorragend, sehr schnell", sagte der Olympia-Direktor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Christophe Dubi. Es habe keinen Ausbruch im olympischen Dorf gegeben. Die Athletinnen seien schon mit Symptomen in Italien angekommen. IOC-Sprecher Mark Adams ergänzte, dass es keinen Hinweis darauf gebe, dass die Fälle von Finnland und der Schweiz in Zusammenhang stehen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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