Olympia 2026: Bei Olympia patrouillieren Polizisten aus Katar

Die Winterspiele in Italien finden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Neben italienischen Polizisten sind auch ausländische Beamte im Einsatz - etwa aus Katar.

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Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. (Foto) Suche
Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. Bild: picture alliance/dpa/IPA via ZUMA Press | Marco Iacobucci

Bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo patrouillieren auch Einsatzkräfte einer Spezialeinheit aus Katar rund um die Sportstätten des Großevents. In Mailand wurden Beamte der katarischen Lechwija-Einheit sowie Polizisten, auf deren blauen Jacken "Qatar Polizia" steht, gesehen. Unter Touristen und Passanten in der Metropole sorgte der Anblick der Einsatzkräfte in Camouflage-Uniformen für Verwirrung.

Hintergrund der Präsenz der katarischen Beamten ist ein Kooperationsabkommen zwischen Italien und Katar, das die Innenminister der beiden Länder vergangenen September zur Vorbereitung der Winterspiele in Italien unterzeichnet hatten. Dieses regele den "Beitrag der katarischen Sicherheitskräfte zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung", hieß es in einer Mitteilung nach dem Besuch von Minister Matteo Piantedosi in Doha.

Vorab gab es Ärger wegen ICE-Präsenz in Italien

Die Lechwija agieren als elitäre Sicherheitseinheit direkt unter dem Emir von Katar und sichern sowohl internationale Großevents als auch die nationale Stabilität des Golfstaates ab. Sicherheitskräfte in Katar dienen oft als Machtinstrument, um politische Kritik oder sozialen Protest zu unterbinden.

Sie sind Teil der insgesamt 6.000 Sicherheitskräfte, die bei den Winterspielen zum Einsatz kommen. Die katarischen Beamten sind aber nicht die einzigen Sicherheitskräfte aus dem Ausland. Um den Schutz der US-Offiziellen kümmern sich auch Beamte der Einwanderungspolizei ICE, die wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten in den USA in der Kritik steht. Wegen deren Präsenz gab es in Italien im Vorfeld Ärger und Proteste.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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