Stuttgart: Turnskandal in Stuttgart: Weitere Beschuldigte im Fokus

Nach den schweren Vorwürfen am Stuttgarter Bundesstützpunkt sind neben Trainern jetzt auch Funktionäre ins Visier geraten. Der dortige Verband wehrt sich.

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Der Turn-Skandal am Stuttgarter Kunstturnforum nimmt noch einmal größere Züge an. Wie der Schwäbische Turnerbund (STB) mitteilte, sind die Ermittlungen nach den schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfen zwischenzeitlich ausgeweitet worden und richten sich gegen weitere Beschuldigte. Darunter seien auch Funktionsträger des Verbands.

"Den Funktionsträgern wird vorgeworfen, ihrer organisatorischen Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein", hieß es in der STB-Mitteilung. Der Verband wies dies zurück und betonte, dass bis zum Abschluss der Ermittlungen die Unschuldsvermutung gelte. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart äußerte sich am Montagabend auf Anfrage vorerst nicht zu den Ermittlungen.

Turnerinnen werfen vor: "körperlicher und mentaler Missbrauch"

Hintergrund ist, dass kurz vor Weihnachten 2024 etliche Turnerinnen öffentlich die Arbeit am Bundesstützpunkt in Stuttgart angeprangert hatten. Kritisiert wurden unter anderem "systematischer körperlicher und mentaler Missbrauch" sowie katastrophale Umstände.

Schon Anfang Februar 2025 waren die Vorwürfe ein Fall für die Justiz geworden und Ermittlungen aufgenommen worden. Bisher richteten sich diese nur gegen Trainer. Als personelle Konsequenzen hatte der STB Trainer von ihren Aufgaben entbunden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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