Marco Huck: Comeback mit 41! "Käpt'n Huck" will wieder Box-Weltmeister werden
Er kann es nicht lassen: Marco Huck will nochmal boxen. Der Termin und der Ort stehen bereits fest - der Gegner aber noch nicht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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- Erneutes Comeback: Der 41-jährige Ex-Weltmeister Marco Huck boxt am 14. Februar in Halle/Westfalen wieder im Schwergewicht.
- Gegner offen: Der Kontrahent für den auf zehn Runden angesetzten Kampf steht noch nicht fest.
- Sportliche Perspektive: Nach seinem Sieg im Juni 2024 gilt dieser Kampf als richtungsweisend für letzte WM-Ambitionen in einer stark besetzten Gewichtsklasse.
Marco Huck boxt am 14. Februar - Gegner noch unbekannt
Der mittlerweile 41-Jährige tritt am 14. Februar in Halle/Westfalen im Schwergewicht an; der Gegner steht noch nicht fest. Der Kampf ist auf zehn Runden angesetzt. Für Huck ist es eine Rückkehr an den Ort einer seiner größten Erfolge: An selber Stelle war er 2009 im Cruisergewicht zum Weltmeister aufgestiegen.
Huck verletzt nach Boxkampf gegen Lazaridis
Huck war im Juni 2024 nach fast vierjähriger Wettkampfpause in den Boxring zurückgekehrt und hatte trotz einer mäßigen Leistung in Berlin gegen den Griechen Evgenios Lazaridis gewonnen. Anschließend offenbarte der gebürtige Bielefelder, dass er sich zuvor im Training die rechte Mittelhand gebrochen hatte.
Marco Huck: Kann"Käpt'n Huck" im Schwergewicht noch mal richtig angreifen?
Seine größten Erfolge erlangte Marco Huck bekanntermaßen im Cruisergewicht, verlor aber in der Gewichtsklasse bereits gegen Oleksandr Usyk. Hucks Bilanz als Profi steht bei 43 Siegen in 50 Kämpfen. Dabei stehen aber auch fünf Niederlagen, drei davon durch K.o., in seiner Kampfbilanz. Es ist überraschend, dass er es mit dem für Boxer recht stolzen Alter von 41 Jahren noch einmal angreifen will. Der nächste Kampf wird richtungsweisend sein. Das Schwergeweicht ist im Boxen so gut besetzt, wie lange nicht mehr. Da ist es sehr schwer, sich vorzustellen wie Huck noch mal an einen großen Kampf, geschweige denn an einen WM-Kampf kommen soll. Boxer wie der Deutsche Agit Kabayel und die internationalen Größen wie Oleksandr Usyk, Fabio Wardley, Daniel Dubois oder Jungstar Moses Itauma sind bereits aussichtsreiche Kandidaten für WM-Fights.
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kns/roj/news.de
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