Ski alpin 2026: Brignone plant Comeback am Kronplatz: "Ziel ist Olympia"

Nach einem Horror-Sturz und monatelanger Pause kämpft Italiens Ski-Star Federica Brignone um Olympia. Jetzt macht die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin ihren Fans große Hoffnungen.

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Die Sonne scheint über dem Zielhang am Zwölferkogel im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm. Auf dieser Strecke wird unter anderem die Alpine Ski-WM ausgetragen (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Sonne scheint über dem Zielhang am Zwölferkogel im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm. Auf dieser Strecke wird unter anderem die Alpine Ski-WM ausgetragen (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Italiens Ski-Star Federica Brignone kündigt nach langer Verletzungspause ein Weltcup-Comeback an und schürt rund zweieinhalb Wochen vor den Winterspielen im eigenen Land Hoffnung auf eine Olympia-Teilnahme. Die 35-Jährige plant, im Riesenslalom am Dienstag (10.30/13.30 Uhr) am Kronplatz zu starten, wie die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin mitteilte.

Gut sei es, nun auf einem Hang einzusteigen, den sie gut kenne. "Ich habe den Weltcup so sehr vermisst. Es ist ein Test für meinen Körper und meinen Geist, ob ich Rennen fahren kann", sagte die 37-malige Weltcupsiegerin und Riesenslalom-Weltmeisterin von 2025. Ende November war Brignone erstmals wieder auf Skiern gestanden, 13 richtige Trainingstage habe sie seitdem gehabt.

Brignone: Würde gerne auch Super-G und Abfahrt fahren

Nach ihrem Comeback am Kronplatz will Brignone entscheiden, ob sie vor den Olympischen Spielen auch Speed-Events bestreitet. "Ich würde gerne bei Olympia auch Super-G und Abfahrt fahren - aber es kommt auf mein Bein an", sagte die Italienerin, die bei der WM im Vorjahr neben dem Titel im Riesenslalom noch Silber im Super-G gewonnen hatte. Die Frauen-Rennen bei den Olympischen Spielen stehen in Cortina d'Ampezzo ab dem 8. Februar an.

Horror-Diagnose nach Sturz in Val di Fassa

Was war passiert? Brignone hatte sich nach ihren WM-Erfolgen bei den vergleichsweise unbedeutenden italienischen Meisterschaften schwer am Knie verletzt. Sie erlitt bei ihrem Sturz in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss - eine Horror-Diagnose.

Sie fühle durch die Verletzungen bedingt noch Schmerzen. "Manche Tage sind hart. Beim Skifahren ist es schlechter als im normalen Leben, aber es ist noch okay. Das größte Ziel aber ist Olympia", stellte Brignone klar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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