Ueli Kestenholz ist tot: Schweizer Snowboard-Legende tödlich verunglückt
Ueli Kestenholz ist bei einem tragischen Lawinenunglück im Schweizer Kanton Wallis ums Leben gekommen. Fans trauern um den legendären Wintersportler, der die Schweiz auch schon bei den Olympischen Winterspielen vertrat.
Erstellt von Felix Schneider - Uhr
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- Snowboard-Legende Ueli Kestenholz ist tot
- Wintersportler von einer Lawine erfasst
- Fans trauern um den Schweizer Ex-Olympiasportler
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Wintersport-Fans trauern: Der Schweizer Snowboard-Olympiamedaillengewinner Ueli Kestenholz (50) ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Angaben des Verbandes Swiss-Ski zufolge war er am Sonntag in Lötschental im Kanton Wallis unterwegs gewesen, als sich auf etwa 2.400 Metern Höhe eine Lawine löste.
Skifahrer konnte sich vor der Lawine retten
Die Polizei des Kantons Wallis berichtete zunächst, ohne Namen zu nennen. Demnach war Kestenholz offenbar nicht allein in dem betroffenen Gebiet unterwegs - neben einem Snowboardfahrer wurde auch ein Skifahrer gesichtet. Der Skifahrer habe sich in Sicherheit bringen können, der Snowboardfahrer sei allerdings von der Lawine mitgerissen und verschüttet worden.
Rettungskräfte bargen Kestenholz aus dem Schnee und brachten ihn mithilfe eines Helikopters ins Krankenhaus, zunächst ins Spital Visp, dann ins Spital Sitten. Zuerst hatte die "Berner Zeitung" berichtet, dass es sich bei dem Verunglückten um Kestenholz handelte.
Snowboard-Pionier mit Erfolgen
Kestenholz kam in seiner aktiven Zeit ab Anfang der 1990er Jahre im Weltcup mehrmals auf Podestplätze. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann er im Snowboard-Riesenslalom die Bronzemedaille - zeitlebens sein größter sportlicher Erfolg. 2006 war er zudem auch bei der olympischen Premiere von Snowboardcross in Turin dabei.
Nach 2006 entschied Kestenholz, sich auf das Freeriden (Fahren abseits der Piste) sowie diverse Film- und Fotoprojekte zu konzentrieren. "Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden von Ueli unser tiefstes Beileid aus", so der Präsident des Schweizer Skiverbands, Peter Barandun.
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sfx/fka/news.de/dpa
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