Reiten: Suche nach Ersatz für CHIO-Nationenpreis gescheitert
Das traditionsreiche Mannschafts-Springen fällt 2026 aus. Die Suche nach einem neuen Austragungsort bleibt erfolglos.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Suche nach einem Reitturnier für den Nationenpreis der Springreiter 2026 ist gescheitert. Es wurde kein Ersatz für das traditionsreiche Mannschaftsspringen gefunden, das sonst beim CHIO in Aachen ausgetragen wird und in diesem Jahr wegen der WM ausfällt. Das bestätigte Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.
"Auch aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit und der aktuell wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen", sei es nicht gelungen, ein passendes Turnier zu finden, sagte Peiler. "Ein Fünf-Sterne-Nationenpreis erfordert in der Regel langfristige, stabile Partnerschaften zwischen Veranstaltern und Sponsoren."
Dressur-Nationenpreis gerettet
Wegen der WM im August in Aachen fallen in diesem Jahr die Wettbewerbe für Nationalteams aus, die normalerweise zum Programm des größten Reitturniers der Welt gehören. Ersatzort für das Springen war ursprünglich das Mannheimer Turnier - doch das gab den Zuschlag aus finanziellen Gründen wieder zurück und bietet nur einen kleineren Drei-Sterne-Nationenpreis an.
In anderen Disziplinen wurde Ersatz gefunden. So findet der Dressur-Nationenpreis 2026 in Hagen bei Osnabrück auf dem Hof Kasselmann statt. Ersatzort für die Dressur war ursprünglich Donaueschingen, doch das Turnier im Schlosspark wurde wie bereits im Vorjahr komplett abgesagt. Die Vielseitigkeit ist in Marbach zu Gast.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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