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Justin Thornton ist tot: Vorwürfe gegen den Veranstalter! MMA-Kämpfer (38) nach Boxkampf gestorben

Tragisches Ende eines Boxkampfes: Am 20. August ging MMA-Kämpfer Justin Thornton nach nur 19 Sekunden im Ring k.o. Schwer verletzt muss er ins Krankenhaus gebracht werden. Doch Thornton erholte sich nicht und ist nun im Alter von 38 Jahren gestorben.

Justin Thornton hat den Kampf nicht überlebt. Bild: AdobeStock/ Zamrznuti tonovi (Symbolbild)

Anhänger der MMA-Szene trauern um einen ihrer Kämpfer: Justin Thornton ist nach einem Boxkampf am 20. August 2021 im Alter von 38 Jahren gestorben. Über das tragische Unglück berichtet aktuell der britische "Daily Star".

Justin Thornton nach k.o.-Niederlage teilweise gelähmt im Krankenhaus

Bei dem Boxkampf wurde der MMA-Kämpfer schwer verletzt. Gerade einmal 19 Sekunden stand Justin Thornton im Ring, ehe er k.o. ging und auf der Matte landete. Laut "Daily Star" soll er dabei mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen sein. Rettungskräfte brachten den 38-Jährigen umgehend ins Krankenhaus, wo er in den letzten Wochen um sein Leben kämpfte. Laut "Daily Star" war Thornton nach dem Kampf bereits teilweise gelähmt und soll zudem eine Infektion am Rückenmark gehabt haben.

Justin Thornton ist tot - MMA-Kämpfer mit 38 Jahren gestorben

Doch nun wurde die Hoffnung, er könnte sich von den Folgen des Kampfes erholen, zerstört. Justin Thornton starb im Alter von nur 38 Jahren. BKFC-Präsident Dave Fledman bestätigte am 4. Oktober den Tod des MMA-Kämpfers und erklärte: "Heute Morgen waren wir sehr traurig über den Tod eines unserer Kämpfer, Justin Thornton, der am 20. August 2021 bei BKFC 20 antrat.Wir schließen uns dem Rest der Kampfsportgemeinschaft an, um seiner Familie und seinen Angehörigen unser tiefstes Beileid auszusprechen."

MMA-Szene trauert um Kämpfer Justin Thornton

Justin Thornton war ein angesehener Kämpfer in der Mixed-Martial-Arts-Szene. Unvergessen bleibt sein Kampf gegen Titan FC COO Lex McMahon im vergangenen November. Im Laufe seiner Karriere nahm Thornton laut "mmafighting.com" an zahlreichen Kämpfen gegen eine Reihe von bekannten Namen teil, darunter die UFC-Schwergewichte Chase Sherman und Walt Harris sowie die Veteranen der Contender Series, Michael Lombardo und Austen Lane.

MMA-Fans machen Veranstalter verantwortlich für Justin Thorntons Tod

In den sozialen Netzwerken bekundeten zahlreiche Fans bereits ihr Beileid und zeigten sich erschüttert ob der traurigen Nachrichten. Einige forderten, dass die BKFC (Bare Knuckle Fighting Championship) Verantwortung für den tragischen Tod des MMA-Kämpfers übernimmt. "RIP Justin Thornton, ich wünsche seiner Familie alles Gute in einer so schweren Zeit BKFC sollte die Verantwortung übernehmen, ein 6-18 Kämpfer hatte absolut kein Recht gegen einen 11-1 Kämpfer gebucht zu werden Schlecht für die Kämpfer, schlecht für den Sport, aber noch schlimmer für die Familie, wenn es vermieden werden kann und sollte."

Ähnlich sieht es auch ein anderer Twitter-User und schrieb: "@bkfclub1 solch unverantwortliches Matchmaking, RIP Justin Thornton. Warum sollte dieses Spiel überhaupt genehmigt werden? Rücksichtslos und unverantwortlich." "Der Tod von Justin Thornton ist ziemlich ernüchternd. Man vergisst manchmal, wie gefährlich Kampfsportarten sind. Aus diesem Grund ziehe ich die Submission dem Knockout vor", hieß es in einem weiteren Tweet.

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zurück Weiter Gerd Ruge, ARD-Korrespondent (09.08.1928 - 15.10.2021) (Foto) Foto: picture alliance/dpa | Jens Kalaene Kamera

fka/loc/news.de