Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer - 01.01.2014, 09.00 Uhr

Cheerleading-Trend: Die heißesten Mädchen für Zwischendurch

Cheerleader werden als sexy Pausenfüller bei Sport- und Showveranstaltungen wahrgenommen. Dabei ist Cheerleading ein ernstzunehmender Sport mit hohem Trainingsaufwand. News.de stellt Ihnen die Disziplin vor und zeigt die heißesten Bilder.

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In den USA sind sie selbst kleine Stars. So wie jeder Junge von klein auf Football spielt, werden viele Mädchen ganz selbstverständlich Cheerleader. Wenn sie in die Schul- oder Collegeteams aufgenommen werden, ist das wie ein Adelstitel. Wie bei Football, Basketball oder Baseball werden auch für Cheerleader Stipendien vergeben, weil in den Vereinigten Staaten auch Cheerleader ihr Geld mit ihrem Sport verdienen können.

Wenn die National Football League (NFL) pausiert, touren die Cheerleader-Teams durch die Arenen und bereiten sich in den Sommercamps auf die neue Saison vor. Das traditionsreichste amerikanischste Cheerleader-Team sind die DCC, die Dallas Cowboys Cheerleader. Bereits seit den 1970er tanzen sie professionell organisiert durch die Stadien - als Vortänzer für die gesamte Szene. Ihr Markenzeichen, das blau-weiße Dress mit den Sternen, ist sogar markenrechtlich geschützt.

FOTOS: Lingerie Football Die heißeste Liga der Welt
zurück Weiter Lingerie Football League (Foto) Foto: Imago/UPI Photo Kamera

Bis zu 20.000 Cheerleader in Deutschland

Doch Cheerleader sind längst viel mehr als sexy Pausenfüller. Cheerleading ist ein eigenständiger Wettkampfsport mit Elementen aus Turnen, Sportakrobatik, Tanz und leichtathletischen Sprüngen.

Etwa 16.000 bis 20.000 Cheerleader betreiben den Sport in Deutschland organisiert - Tendenz steigend, sagt Anne Urschinger. Die Präsidentin der Cheerleader-Vereinigung Deutschland (CVD), einer der beiden Cheerleading-Verbände in Deutschland, sagt: «Cheerleading ist enorm vielseitig und der einzige echte Teamsport ohne Ball.» Einige Teams unterstützen während der Saison mit ihrer sexy Präsenz Foot-, Basket-, Volley- und Handballer oder auch Ringer und widmen sich in den Sommerpausen ihrem eigenen Wettkampfsport. Einige Teams konzentrieren sich auch komplett auf einige Showauftritte und die eigenen Wettkämpfe. Drei- bis viermal pro Woche trainieren die Topteams aus Berlin oder Düsseldorf für die unterschiedlichen Wettkampf-Disziplinen.

Auch dicke Mädchen sind wichtig akzeptiert

Doch anders als in US-Filmen sind nicht nur die Mädels und Jungs mit den schönsten Gesichtern und den perfekten Körpern beim Cheerleading gefragt. «Wir müssen jede Position bedienen, brauchen kleine und große, schlanke und kräftigere Mädchen. Bei uns ist anders als in manchen anderen Sportarten jeder akzeptiert und wichtig», sagte Anne Urschinger.

Und auch Jungs und Männer sind beim Cheerleading für Hebefiguren gefragt. Oft übernhemen den Job ehemalige Turner, weil es schwer ist, Jungs für den Sport zu begeistern. Dabei waren die ersten Cheerleader männlich. Ende des 19. Jahrhunderts feuerten verletzte Football-Spieler in den USA ihr Team organsiert an. Nach und nach wurden die Herren durch ansehnliche Mädchen mit Pompons ersetzt. «Wo haben Jungs denn die Möglichkeit, den Mädchen auch mal wie bei unseren Würfen an den Po zu fassen, ohne eine gewischt zu kriegen», wirbt Anne Urschinger für männlichen Nachwuchs.

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kru/news.de

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