Für den nächsten Roadtrip: Die Top 10 besten Wohnmobilvermieter in Deutschland

Spontan nochmal verreisen? Ein Wohnmobil macht's möglich - und dafür muss man nicht einmal selbst eines besitzen. Wir zeigen Ihnen die Top 10 besten Wohnmobilvermieter und Buchungsplattformen in Deutschland.

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Dank einem Wohnmobil ist man auch mit der Familie flexibel im Urlaub unterwegs. (Foto) Suche
Dank einem Wohnmobil ist man auch mit der Familie flexibel im Urlaub unterwegs. Bild: picture alliance/dpa | Federico Gambarini
  • Sommerzeit ist Campingzeit - wir zeigen Ihnen die besten Vermieter für Wohnmobile
  • Neben klassischen Vermietern gibt es auch Sharing- und Vergleichsportale
  • Einige Anbieter bieten neben den Fahrzeugen selbst auch Campingzubehör an

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Mal so eben in den Urlaub fahren - das ist für viele leichter gesagt als getan. Wer mit der Bahn fährt, muss Verspätungen, Ausfälle und lange Strecken in Kauf nehmen, wer fliegt, zahlt teure Ticketpreise. Und egal ob Bahn, Flugzeug oder Auto: Immer muss eine Unterkunft gebucht werden. Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Wohnmobile bieten die perfekte Mischung aus Flexibilität und Planungssicherheit - auch bei spontanen Reisen. Wir zeigen Ihnen die Top 10 besten Anbieter und Plattformen für Wohnmobilvermietung in Deutschland.

Für das Ranking wurden Anbieter berücksichtigt, die in Deutschland verfügbar sind und eine ausreichend breite Auswahl an Wohnmobilen oder Campervans bieten. Bewertet wurden unter anderem Kundenrezensionen, Anzahl und Verteilung der Standorte, Preisniveau, enthaltene Leistungen, Transparenz der Buchungsbedingungen sowie Service und Fahrzeugangebot. Da Preise und Verfügbarkeiten saisonal schwanken, dienen die Angaben nur als Orientierung.

Camperdays: Anbieter verlässlich vergleichen

Bei Camperdays handelt es sich nicht um einen eigenen Vermieter, sondern eine Vergleichsplattform für Fahrzeuge verschiedener Anbieter. Je nach Region und Anbieter variieren die Preise für Wohnmobile - und genau da setzt Camperdays an: Hier lassen sich Vermieter, Fahrzeugklassen und Angebote in zahlreichen deutschen Städten besonders anfängerfreundlich vergleichen. So eignet sich die Plattform vor allem für Einsteiger, die Konditionen vergleichen möchten. Teilweise ist sogar die Zahlung auf Rechnung möglich.

Nachteil: Da Camperdays nur eine Plattform für die Angebote bietet, prüft der Dienstleister die Fahrzeuge nicht selbst. Zustand und Übergabe hängen vom jeweiligen Vermieter ab. Wer unerfahren ist und trotzdem nicht etliche Vermieterseiten selbst durchsuchen möchte, kann hier vergleichsweise komfortabel vergleichen.

Goboony: Die beste große Sharing-Plattform

Die Sharing-Plattform Goboony vermittelt private und gewerbliche Wohnmobile. Das Unternehmen zeigt daher auch für so gut wie jeden Standort mehrere Angebote an - auch außerhalb großer Städte. Durch den Mix aus privaten und gewerblichen Vermietern sind dort sehr unterschiedliche Campertypen und Preisklassen zu finden. Ein großer Vorteil ist der direkte Kontakt mit dem jeweiligen Besitzer, was die Organisation erleichtert. Die private Vermietung kann allerdings auch zum Nachteil werden - so gibt es keine einheitlichen Übergabe- und Servicestandards, wodurch die Erfahrung von Vermieter zu Vermieter unterschiedlich sein kann.

Yescapa: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für private Camper

Auch bei Yescapa handelt es sich um eine Camper-Sharing-Plattform, bei der Fahrzeuge aus ganz Deutschland inseriert werden. Die Einstiegspreise sind vergleichsweise niedrig und auch in kleinen Orten lassen sich Fahrzeuge finden. Versicherung und Pannenhilfe sind inklusive und die Einweisung wird durch den Besitzer arrangiert. Die Auswahl ist flexibel: Von Campingbussen bis zu Familienwohnmobilen lassen sich verschiedene Fahrzeugtypen finden.

Die Service- und Plattformgebühren können den Endpreis allerdings deutlich erhöhen und auch hier ist die Fahrzeugqualität aufgrund der privaten Vermietung nicht standardisiert. Je nach Inserat gibt es zudem bestimmte Kilometerbegrenzungen.

MyCamper: Die Sharing-Plattform für Skandinavien-Urlauber

MyCamper erreicht bei Trustpilot nicht nur eine der besten Bewertungen unter den Sharing-Plattformen, sondern vermittelt auch mehr als 5.500 Fahrzeuge in Deutschland und mehreren nordeuropäischen Ländern. Daher ist die Plattform vor allem für Skandinavien-Urlauber geeignet, die Roadtrips nach Dänemark, Schweden oder Norwegen planen. Bei längeren Buchungen sind zudem Rabatte möglich. Allerdings ist das Deutschlandnetz deutlich kleiner als bei Goboony oder Yescapa und auch die Angebote liegen meist preislich nicht unter klassischen Vermietern.

Campstar: Gute Alternative für den Preisvergleich

Auf Campstar können Nutzer verschiedene Mietunternehmen miteinander vergleichen. Das Portal bietet Angebote in zahlreichen deutschen Städten und wirbt mit Preisvergleich, Tiefpreisgarantie und einer Anzahlung von 20 Prozent. Die Vermieter sind vergleichsweise bekannt und in vielen deutschen Großstädten zu finden und Kunden loben in Rezensionen unter anderem Support und Umbuchungshilfe. Die genauen Fahrzeugmodelle werden allerdings vom jeweiligen Partner bestimmt und die Konditionen unterschieden sich stark.

Roadsurfer: Der klassische Direktvermieter

Regulär vermietet Roadsurfer als Direktvermieter Campervans zu Preisen im unteren Mittel - Nutzer müssen allerdings jeweils mit zusätzlichen Gebühren rechnen. In der Hochsaison zahlt man zudem drauf, sodass die aktuellen Sommerangebote deutlich höher liegen. Dafür wissen Kunden bereits vorher, was sie bekommen: Die Flotte ist groß, einheitlich und modern. Abholstationen gibt es in vielen Orten in Deutschland, die Kilometer sind unbegrenzt und ein zweiter Fahrer ist zudem inklusive.

Negativ fallen die eher mittelmäßige Kundenbewertung auf Trustpilot (3,6 von 5 Sternen) und die Preisdifferenz zwischen beworbenem und realem Preis im Sommer auf. Die Einführung kann zu dem recht kurz oder gar vollständig digital ausfallen.

Vanever: Das beste Inklusivpaket

Vanever betreibt eigene Stationen unter anderem in München, Hamburg, Düsseldorf, Erfurt und Halle (Saale). Dabei sind im Mietpreis bereits viele Leistungen enthalten: Unbegrenzte Kilometer, mehrere angemeldete Fahrer, Campingausstattung, Vollkaskoversicherung und Pannenhilfe. Die Auswahl reicht von kompakten Campervans bis zu größeren Wohnmobilen. Damit eignet sich Vanever vor allem für Reisende, die möglichst wenige Zusatzleistungen dazubuchen wollen.

Das Stationsnetz ist allerdings deutlich kleiner als bei Roadsurfer oder McRent und nicht jedes Modell steht an jedem Standort zur Verfügung. Zudem werden konkrete Preise häufig erst angezeigt, wenn Reisezeitraum und Abholort feststehen.

McRent bietet das größte Stationsnetz

Der Mietwagenanbieter McRent verfügt über mehr als 30 Stationen in ganz Deutschland - und darüber hinaus auch über ein internationales Netzwerk. Der Anbieter richtet sich vor allem an Familien und Reisende, die ein geräumiges, klassisches Wohnmobil statt eines kompakten Campervans suchen. Die Flotte umfasst verschiedene Größen und Komfortklassen, die Fahrzeuge sind in der Regel vergleichsweise modern. Zudem kann McRent mit unbegrenzten Kilometern und einer persönlichen Einweisung an der Station punkten.

Da McRent allerdings auch mit verschiedenen Partnerstationen zusammenarbeitet, können je nach Standort Differenzen zwischen Service, Übergabe und Fahrzeugqualität bestehen. Zwar gibt es Campingmöbel, Geschirr und weitere Ausstattung, dafür müssen Kunden jedoch nochmal tiefer in die Tasche greifen.

DRM: Der traditionsreiche deutsche Vermieter

DRM vermietet bereits seit den 1990er-Jahren Wohnmobile und bietet verschiedene Fahrzeugklassen vom kompakten Camper bis zum größeren Komfortmodell an. Der Anbieter verfügt über mehrere Stationen in Deutschland und setzt stärker auf persönliche Beratung als viele rein digitale Plattformen. Preise werden abhängig von Standort, Reisezeitraum und Fahrzeugklasse individuell berechnet, zudem sind teilweise Angebote und Ermäßigungen für längere Mietzeiträume verfügbar.

Ein direkter Preisvergleich ist dadurch allerdings nur mit konkreten Reisedaten möglich. Das Stationsnetz ist kleiner als bei McRent oder Roadsurfer.

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