Tourismus News: Rom will Pferdekutschen durch Taxis ersetzen
Rom will die letzten Pferdekutschen im historischen Zentrum durch Taxis ersetzen. Die Stadt setzt dabei auf finanzielle Anreize. Doch die verbliebenen Betreiber stellen sich quer - noch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In Rom geht die Stadtverwaltung gegen die letzten verbliebenen Pferdekutschen im historischen Zentrum vor und treibt Pläne für einen Umstieg auf Taxis voran. Nach Angaben der Zeitung "Corriere della Sera" sind von den einst zahlreichen "botticelle" inzwischen nur noch 16 Betreiber übrig, die eine Umwandlung ihrer Lizenz in eine Taxigenehmigung bislang ablehnen oder hinauszögern. Rom setzt nun auf eine Mischung aus Anreizen und Druck.
Die Stadt prüft dem Bericht zufolge derzeit, ob über Sponsoren der Kauf von Autos finanziert werden kann, die den Kutschern künftig als Ersatz für die Pferdekutschen dienen sollen. Ziel sei es, den Umstieg attraktiver zu gestalten und gleichzeitig den traditionellen Kutschbetrieb schrittweise zu beenden. Tierschutzorganisationen sollen demnach schon Bereitschaft signalisiert haben, bei der Suche nach Autos behilflich zu sein.
Stadt Rom kündigt strengere Kontrollen an
Der Einsatz der Kutschen ist vor allem in den Sommermonaten stark eingeschränkt. Ab Temperaturen von mehr als 30 Grad gilt in der Regel ein Fahrverbot, erlaubt sind sie lediglich in den frühen Morgenstunden und am Abend. Tierschützer kritisieren den Betrieb seit Jahren als nicht mehr zeitgemäß und verweisen auf die Belastung der Tiere im dichten Verkehr sowie bei Hitze.
Sollten sich die verbliebenen Kutscher trotz der in Aussicht gestellten finanziellen Unterstützung immer noch gegen den Umstieg zum Taxibetrieb entscheiden, will die Stadt den Druck durch strengere Kontrollen auf sie erhöhen. "Wir werden hinter jeder Kutsche eine Streife einsetzen, um Verstöße oder fehlende Quittungen zu kontrollieren", sagte Patrizia Prestipino, Tierschutzbeauftragte von Rom, dem "Corriere della Sera".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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