Tourismus News: Kampf gegen "Overtourism": Capri verbietet größere Reisegruppen
Die Urlaubsinsel Capri greift gegen das Phänomen des Massentourismus durch: Ab dieser Saison gilt dort für die Größe von Touristengruppen eine Obergrenze. Es gibt auch weitere neue Regeln.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Auf der bei Urlaubern beliebten italienische Mittelmeerinsel Capri gelten ab der kommenden Sommersaison strengere Regeln für Touristen: Dann werden nur noch organisierte Reisegruppen von maximal 40 Menschen an Land gelassen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf einen einstimmigen Beschluss des Gemeinderats der Insel im Golf von Neapel.
Die beschlossenen Regeln sehen demnach außerdem vor, dass Reiseleiter mit Gruppen von mehr als 20 Personen keine Lautsprecher mehr bei Führungen durch den Hauptort von Capri benutzen dürfen. Stattdessen sollen sie mit den Reisenden über Funkkopfhörer sprechen, um andere Menschen - vor allem Einheimische - in der Umgebung vor Lärm und Belästigung zu schützen.
Capri gehört zu meistbesuchten Urlaubszielen Italiens
Reiseleiter müssen sich künftig mit einer klar sichtbaren Plakette als Guide erkennbar machen und dürfen nicht mehr mit Regenschirmen oder an Stöcken befestigten Tüchern auf sich aufmerksam machen. Tourguides müssen zudem dafür Sorge tragen, dass ihre Gruppen während der gesamten Route geschlossen und sicher bleiben und nicht zu viel Raum einnehmen.
Capri zählt zu den bekanntesten und meistbesuchten Urlaubszielen Italiens. In der Hochsaison erreichen die Besucherströme im Schnitt bis zu 50.000 Menschen pro Tag. Auf der kleinen Insel leben gerade einmal etwa 13.000 Einwohner. Besonders im Sommer kommt es regelmäßig zur Überfüllung an Häfen, Aussichtspunkten und historischen Sehenswürdigkeiten des Eilands.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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