Tourismus News: EU-Parlament für mehr Verbraucherschutz bei Reisegutscheinen
Für Reisen, die wegen der Corona-Pandemie storniert wurden, gab es oft Gutscheine statt Geld zurück. Darauf wurde mit einem Gesetzesvorschlag reagiert - zu dem sich das EU-Parlament nun positioniert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Europäische Parlament setzt sich für mehr Verbraucherrechte bei Gutscheinen für Reisen ein. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Straßburg für eine Reform, wonach EU-weite Standards für entsprechende Gutscheine festlegt werden, wie das Parlament mitteilte. Die Abgeordneten müssen mit den EU-Staaten noch die endgültigen Regeln aushandeln, bevor das Vorhaben in Kraft treten kann.
Kernpunkt ist unter anderem, dass Verbraucher nach dem Willen des Parlaments das Recht bekommen sollen, Gutscheine abzulehnen und stattdessen innerhalb von 14 Tagen eine vollständige Rückerstattung zu verlangen. Lösen Reisende einen Gutschein nicht ein, soll der nicht genutzte Wert bei Ablauf zurückerstattet werden.
Die Gutscheine sollen zudem mindestens zwölf Monate gültig sein und verlängert oder übertragen werden können. Hintergrund des Vorhabens sind die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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