10.06.2017, 17.45 Uhr

Trinitatis 2017: Bedeutung und Bräuche am Dreifaltigkeitsfest

Am Sonntag, den 11. Juni 2017, feiert die evangelische Kirsche Trinitatis. Auch wenn das Dreifaltigkeitsfest nur wenigen bekannt ist, hat es doch eine große Bedeutung für das restliche Kirchenjahr.

Trinitatis leitet die zweite Hälfte des Kirchenjahrs ein. Bild: dpa

Traditionell wird der erste Sonntag nach Pfingsten in der evangelischen Kirche als Trinitatis (in seltenen Fällen auch Goldener Sonntag oder Frommtag) bezeichnet. Dieser Sonntag leitet den Beginn der zweiten Hälfte des Kirchenjahrs ein.

Trinitatis 2017 - Das bedeutet das Dreifaltigkeitsfest in der evangelischen Kirche

Die zweite Hälfte des Kirchenjahres wird von vielen Gläubigen eher stiefmütterlich behandelt, fallen doch große Feste wie Ostern oder Weihnachten in die erste Hälfte. Dennoch ist der Goldene Sonntag von großer Bedeutung, denn alle folgenden Sonntag werden als Sonntage "nach Trinitatis" gezählt. Der vollständige Name lautet eigentlich "Sollemnitas Trinitatis" oder "Festum Trinitatis", was so viel heißt wie (Hoch-)Fest der Dreifaltigkeit".

Geschichte um den Goldenen Sonntag - So ist Trinitatis entstanden

Entstanden ist der Brauch um die Wende des ersten Jahrtausends in den französischen Benediktinerklöstern und wurde 1334 durch Papst Johannes XXII. in den römischen Generalkalender eingeführt. Die Verehrung der allerheiligsten Dreifaltigkeit (Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist) stehen dabei im Mittelpunkt.

Trinitatis Jesaja 6, 3: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.

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mag/news.de

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