KI und Literatur: Warum Martin Suter KI-Texte nicht fürchtet

KI sei Wissen, nicht Intelligenz, sagt der Schweizer Autor Martin Suter. Gefühle zu haben, sei der Trumpf im Ärmel der Autorinnen und Autoren. Was ihn dennoch an der Entwicklung beruhigt.

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Die Welt der Stars im Blick: Aktuelle Promi-Nachrichten lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa | Sebastien Nogier

Suter betont den Unterschied zwischen Wissen und Intelligenz. "Wir merken doch den Unterschied zwischen einem Menschen, der Wissen hat, also der viel gelernt hat, und einem intelligenten Menschen. Das ist meine Hoffnung, dass wir diesen Unterschied auch in Zukunft spüren."

Gefahr: Gewöhnung

Ein Freund habe ihm einmal ein paar Seiten zugeschickt, die er von einer KI "im Stil von Martin Suter" erstellen ließ. Das Ergebnis habe ihn sehr beruhigt, sagt Suter - das sei mit seinen Texten nicht zu verwechseln gewesen. Es sieht aber ein Problem: Im Laufe der Zeit dürften immer weniger Leute merken, wenn etwas nicht echt ist, "denn man gewöhnt sich ja an diese Art".

Suters neuer Roman "Ein und Alles" kommt am 21. Oktober heraus - selbst geschrieben, wie er betont.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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