Sechs Tage nach Halbmarathon: Reality-Star (34) erleidet Schlaganfall – er ignorierte die Warnsignale
Sechs Tage nach einem Marathon erleidet der 34-jährige "Love Is Blind: Germany"-Star Gunnar Freimuth einen Schlaganfall – und wäre vor der Notaufnahme fast wieder umgedreht, weil er keine Lust hatte zu warten.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Schlaganfall nach Marathon – Gunnar Freimuth ignoriert die ersten Warnsignale
- Schwindel, Sprachprobleme und taube Hand – viereinhalb Stunden bis zur Klinik
- "Superleichtsinnig" – Netflix-Star bereut folgenschwere Entscheidung
- "Reagiert bitte sofort" – Gunnar Freimuth warnt seine Fans eindringlich
Nur sechs Tage nach einem absolvierten Marathon traf es Gunnar Freimuth (34) völlig aus dem Nichts: Der Kandidat der Netflix-Show "Love Is Blind: Germany" erlitt einen Schlaganfall. Auf Instagram teilte der Realitystar nun offen mit seinen Followern, wie er die dramatischen Stunden erlebte – und warum er die Warnsignale seines Körpers viel zu lange ignorierte.
Für den sportlichen 34-Jährigen kam die Diagnose wie ein Schock. Eine konkrete Ursache konnten die Ärzte bis heute nicht feststellen. Freimuth musste mehrere Tage auf einer spezialisierten Schlaganfallstation im Krankenhaus verbringen. In einer ausführlichen Fragerunde auf Instagram schilderte er den Ablauf des Vorfalls – und richtete dabei einen eindringlichen Appell an seine Community.
Schwindel, taube Hand, Sprachprobleme – die Warnsignale kamen schleichend
Die ersten Anzeichen setzten mit einem plötzlichen, extremen Schwindelgefühl ein. "Der kam plötzlich und war so heftig, dass ich mich für 30 Minuten in der Küche auf den Boden gelegt habe", berichtete Freimuth auf Instagram. Nach rund zwei Stunden schien sich sein Zustand wieder zu stabilisieren, weshalb er sich an seinen Rechner setzte.
Dort bemerkte er das nächste alarmierende Signal: Seine rechte Hand gehorchte ihm beim Tippen nicht mehr richtig. Doch auch das ordnete er offenbar nicht als Notfall ein. Erst als ihn etwa zweieinhalb bis drei Stunden nach dem ersten Schwindel eine Freundin telefonisch erreichte, wurde ihm ein drittes Symptom bewusst. "Da habe ich erst bemerkt, dass ich nicht richtig sprechen kann", so der 34-Jährige.
Viereinhalb Stunden bis zur Klinik – fast wäre er wieder umgekehrt
Obwohl sämtliche Warnsignale auf einen medizinischen Notfall hindeuteten, ließ sich Freimuth erschreckend viel Zeit. Insgesamt vergingen viereinhalb Stunden, ehe er schließlich die Notaufnahme erreichte. Statt sofort den Rettungsdienst zu alarmieren, beendete er zunächst in aller Ruhe seine Mahlzeit, packte seine Sachen zusammen und bestellte sich einen Uber zur Klinik.
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Besonders brisant: Selbst vor den Türen der Notaufnahme hätte er beinahe wieder kehrtgemacht. "Ich bin vor der Notaufnahme fast wieder umgedreht, weil ich keine Lust hatte, ewig zu warten", gestand er. Tatsächlich musste er dort jedoch keine einzige Sekunde warten. Rückblickend bezeichnet Freimuth sein Verhalten als "superleichtsinnig" und räumt ein, dass er schlicht Glück hatte, dass die Verzögerung keine schlimmeren Folgen nach sich zog.
Folgen des Schlaganfalls bei Gunnar Freimuth: Feinmotorik und Sprache noch nicht vollständig erholt
Im Krankenhaus wurde Freimuth auf einer spezialisierten Schlaganfallstation behandelt. Laut eigener Aussage erhielt er dort unter anderem Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Vollständig überwunden hat er die Folgen des Schlaganfalls allerdings noch nicht.
Vor allem die Feinmotorik seiner rechten Hand bereitet ihm weiterhin Schwierigkeiten. Auch seine Lippe ist nach wie vor in Mitleidenschaft gezogen. "Die hängt noch ein bisschen und ich nuschele jetzt noch mehr", schilderte er seinen aktuellen Zustand. Einen konkreten Auslöser für den Schlaganfall konnten die Mediziner bislang nicht identifizieren. Seinen kurz zuvor absolvierten Marathon schloss Freimuth als Ursache aus – der Lauf liege zeitlich zu weit zurück. Künftig muss der 34-Jährige jeden Morgen Blutverdünner einnehmen. Sport und ein aktiver Lebensstil bleiben ihm laut ärztlicher Empfehlung aber weiterhin erlaubt.
"Reagiert bitte sofort" – "Love-Is-Blind"-Star mit eindringlichem Appell
Aus seinen Fehlern hat Freimuth klare Konsequenzen gezogen. "Ich hätte direkt den Notruf wählen müssen. Ich hatte einfach Glück, dass es nicht schlimmer ausgegangen ist", betonte er gegenüber seinen Followern. Seine Botschaft ist unmissverständlich: "Wenn ihr ähnliche Symptome habt, reagiert bitte sofort und lasst euch nicht so viel Zeit."
In der schwierigen Phase kann sich der 34-Jährige auf starken privaten Rückhalt verlassen. Seine Ehefrau Josy (29), die er in der Kuppelshow "Love Is Blind: Germany" kennengelernt und vor laufenden Kameras geheiratet hatte, steht ihm zur Seite. Auf Instagram bedankte sich Freimuth ausdrücklich für ihre Unterstützung. Das Paar ist nach wie vor glücklich verheiratet. Bis zu seiner Rückkehr nach Hause liegt sein voller Fokus auf der weiteren Genesung.
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