Leute: McConaughey hat in der Wüste Kritiken über sich gelesen

Was macht man mit negativen Kritiken an der eigenen Arbeit? Matthew McConaughey nahm alle in einem dicken Buch mit in die Wüste.

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Oscar-Preisträger Matthew McConaughey hat eigenen Angaben zufolge einst zwei Tage lang in der Wüste negative Kritiken über sich gelesen. "Ich bin für eine Woche in die Wüste gefahren und habe sie alle in diesem dicken Buch mitgenommen", erzählte der 56-Jährige im Podcast "Build or Break". "Und ich habe zwei Tage damit verbracht, sie mir anzusehen. Es war schwer."

Bei manchen Kritiken habe er sofort gesehen, dass der Autor etwas gegen ihn persönlich habe, erzählte McConaughey. "Bei anderen Kritiken dachte ich mir: Diese Person hat recht. Sie ist eigentlich ein Fan von mir und hat aus meiner Darbietung nicht das mitgenommen, was ich mir eigentlich erhofft hatte. Wo habe ich bei der Umsetzung versagt?"

Zuvor war der Hollywoodstar gefragt worden, wie er es schaffe, Kritiken nicht an sich heranzulassen und antwortete, dass diese ihn sehr wohl treffen würden. Er rede sich jedoch ein, "dass diejenigen, die die guten Kritiken geschrieben haben, die Klugen waren", sagte er lachend.

Der in Texas geborene Hollywoodstar spielte in Liebeskomödien wie "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?" mit, später stand er auch für Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street" sowie für Christopher Nolans "Interstellar" vor der Kamera. Für seine Darstellung eines mit HIV infizierten Rodeo-Reiters im Drama "Dallas Buyers Club" bekam McConaughey 2014 einen Oscar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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