Heidi Klum: Diebstahl beim "HeidiFest" - Staatsanwaltschaft ermittelt nach RTL-Show

Während Heidi Klum mit ihren prominenten Gästen ausgelassen das "HeidiFest" feierte, kam es zu einem unfassbaren Vorfall. Ein zuvor vom Topmodel persönlich signiertes Gemälde des Künstlers Bernhard Prinz wurde aus dem Münchner Hofbräuhaus gestohlen. Obwohl das Bild mittlerweile zurückgegeben wurde, laufen die Ermittlungen weiter.

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Heidi Klums "HeidiFest" im Münchner Hofbräuhaus hat ein juristisches Nachspiel. (Foto) Suche
Heidi Klums "HeidiFest" im Münchner Hofbräuhaus hat ein juristisches Nachspiel. Bild: picture alliance/dpa | Felix Hörhager
  • Ein Gemälde des Künstlers Bernhard Prinz wurde beim "HeidiFest" aus dem Münchner Hofbräuhaus gestohlen
  • Heidi Klum hatte das Bild zuvor persönlich signiert
  • Nach dem Diebstahl wurde das Gemälde im Deutschen Theater zurückgegeben
  • Ermittlungen laufen trotzdem weiter

Große Begeisterung löste Topmodel Heidi Klum auch mit der zweiten Ausgabe ihres "HeidiFest" am 17. September nicht aus. Die RTL-Sendung aus dem Münchner Hofbräuhaus erhielt von den Zuschauerinnen und Zuschauern vernichtende Kritiken.Nun hat die Wiesn-Show auch noch ein juristisches Nachspiel.

Von Heidi Klum persönlich unterschriebenes Gemälde beim "HeidiFest" gestohlen

Denn wie die Münchner "Abendzeitung (AZ)" berichtet, wurde am Rande der Veranstaltungein von Heidi Klum signiertes Gemälde des Künstlers Bernhard Prinz im Wert von 15.000 Euro gestohlen. Während Prominente wie Naomi Campbell und Nicole Scherzinger auf den Bierbänken feierten, machte sich jemand mit dem 130 mal 90 Zentimeter großen Bild samt handgeschnitztem Rahmen aus dem Staub. Gegen 23 Uhr hatte das Sicherheitspersonal im Hofbräuhaus einen Mann konfrontiert, der sich als Käufer des Gemäldes ausgab und damit in die Nacht verschwand. Eine Personenbeschreibung liegt den Ermittlern laut "AZ" vor.

Künstler Bernhard Prinz reagiert empört

Bernhard Prinz wandte sich auf Instagram direkt an den Täter: "Besoffene Mutprobe. Dummer Streich. Nein, das war es definitiv nicht." Der Vorfall habe für ihn "Stress, Polizeibefragung, eine schlaflose Nacht, Sprachlosigkeit und Fragezeichen" bedeutet. "Leider kommen Menschen auf richtig schlechte und hirnarme Ideen." Prinz hatte dem Dieb zudem eine Frist bis Freitagabend, 18 Uhr, gesetzt, das Bild anonym an der Kasse des Deutschen Theaters abzugeben – danach drohte er mit der Veröffentlichung des Kameramaterials und weiteren rechtlichen Schritten.

Bild wurde nach Diebstahl zurückgegeben

Das Ultimatum zeigte Wirkung: Noch vor Ablauf der Frist wurde das Kunstwerk tatsächlich anonym im Deutschen Theater hinterlegt - angeblich aber nicht von dem mutmaßlichen Täter. Prinz zeigte sich erleichtert, wenn auch nicht versöhnlich: "Einer dieser Menschen wusste, wo sich das Bild befindet und hat es nun zurückgebracht. Der Dieb bleibt damit anonym. Meinetwegen. Soll er mit seinem schlechten Gewissen klarkommen."

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Vorfall bei "HeidiFest" weiter

Trotz der Rückgabe bleibt die Angelegenheit ein Fall für die Justiz. Da Prinz bereits in der Nacht zum Freitag Anzeige erstattet hatte, führt die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen fort. Überwachungsaufnahmen und Taxi-Daten werden weiterhin ausgewertet. Das Gemälde soll nun wie ursprünglich geplant seinen Platz in der Galerie des Deutschen Theaters einnehmen, wo bereits mehrere Arbeiten des Künstlers zu sehen sind.

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